Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

3.  Die Opfer unter den ausländischen zivilen Zwangsarbeitern
 sowie den Kriegsgefangenen

3.2  Franzosen

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Gaujard, Raymond Paul

wurde am 17. Dezember 1903 in Courbehaye im Departement Eure et Loire geboren. Der Landwirt war als Kriegsgefangener vermutlich in einem Hamelner Lager stationiert.
Er starb am 1. Oktober 1941 in einem Hamelner Reservelazarett an einer Bauchfellentzündung und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Randes des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF A 52a).

Gradulet, Alfred

wurde am 10. März 1919 geboren. Sein Heimatort war Boulogne-sur-mer im Departement Pas-de-Calais. Sein Einsatzort als Zwangsarbeiter ist nicht bekannt.
Gradulet starb am 13. Mai 1945 im UNRRA-Hospital Hermannschule an inneren Verletzungen infolge eines Autounfalls und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (KGF A 50a). Gradulet wurde am 26. Oktober 1948 in seine Heimat umgebettet.

Gruget, Maurice

wurde am 15. Dezember 1901 in Aumagne im Departement Charente Maritime geboren. Sein Einsatzort als Zwangsarbeiter war Dohnsen im Kreis Holzminden.
Er starb am 17. August 1943 im Stadtkrankenhaus Hameln an einem Schädelbruch, den er sich unter ungeklärten Umständen zugezogen hatte, und wurde am 20. August auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF B 35). Gruget wurde am 26. Oktober 1948 in seine Heimat umgebettet.

Humez, Henri

wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt geboren. Sein Heimatort ist nicht bekannt. Er dürfte in Bensen im Arbeitseinsatz gewesen sein.
Humez starb am 26. Februar 1945 in Bensen. Falls Humez vor Ort bestattet wurde, so ist er in den frühen Nachkriegsjahren vermutlich umgebettet worden.

Jacquart, Daniel

wurde am 17. März 1906 in Roubaix geboren. Er musste für die Deutsche Reichsbahn in Hameln als Lok-Heizer arbeiten und war in einem Reichsbahnlager einquartiert.
Jacquart starb am 29. März 1945 im Stadtkrankenhaus Hameln an Verletzungen infolge eines Luftangriffs auf das Bahnhofsviertel und wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF A 52).