Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

3.  Die Opfer unter den ausländischen zivilen Zwangsarbeitern
 sowie den Kriegsgefangenen

3.10  Unbekannte Tote

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Unbekannter Toter

Drei Russen. Sie erlagen am 4. April (oder Mai) 1945 ihren Verletzungen, die sie beim Luftangriff auf das Hamelner Bahnhofs- und Industriegebiet Süd am 3. April oder beim Artilleriebeschuss in den Folgetagen erlitten hatten. Sie wurden auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 31, KGF D 32, KGF D 33). Sie sind als „unbekannte Russen“ mit Sterbedatum auf einer der Grabstelen – neben namentlich bekannten Umgekommenen – verzeichnet, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.

Gruppenzugehörigkeit:  Zwangsarbeitende / Sowjetbürger

Unbekannter Toter

Er erlag am 5. April (oder 6. Juni) 1945 seinen Verletzungen, die er beim Luftangriff auf das Hamelner Bahnhofs- und Industriegebiet Süd am 3. April oder beim Artilleriebeschuss in den Folgetagen erlitten hatte. Er wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 73). Er ist als „unbekannter Russe“ mit Sterbedatum auf einer der Grabstelen – neben namentlich bekannten Umgekommenen – verzeichnet, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.

Gruppenzugehörigkeit:  Zwangsarbeitende / Sowjetbürger

Unbekannter Toter

Er erlag am 22. Juli 1945 seinen Verletzungen, die er bei beim Luftangriff auf das Hamelner Bahnhofs- und Industriegebiet Süd am 3. April oder beim Artilleriebeschuss in den Folgetagen erlitten hatte. Er wurde auf dem „alten Kriegsgefangenenfriedhof“ am Rande des Friedhofs Wehl bestattet (Feld KGF D 101). Er ist als „unbekannter Russe“ mit Sterbedatum auf einer der Grabstelen – neben namentlich bekannten Umgekommenen – verzeichnet, die der Volksbund in den 1950er Jahren setzen ließ.

Gruppenzugehörigkeit:  Zwangsarbeitende / Sowjetbürger