Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

1.  Die Opfer unter den jüdischen Bürgern

1.2.13  Jüdische Bürger aus Hehlen

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Jacobson, Helene Lina, geb. Katzenstein

wurde am 17. September 1862 in Hehlen geboren. Sie lebte in Göttingen.
Am 23. Juli 1942 wurde sie über Hannover-Ahlem in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Ihr letzter Aufenthaltsort in Theresienstadt war Block A II. Helene Jacobson starb am 6. Januar 1943 im Alter von 80 Jahren in Theresienstadt.

Lindner, Louis

wurde am 29. Mai 1850 in Hehlen geboren.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Opfer unter den jüdischen Bürgern Bodenwerders (Kap. 1.2.5).

Marx, Alice, geb. Rottenstein

wurde am 7. Januar 1887 in Hehlen geboren.
Sie wohnte in Wuppertal.
Am 10. November 1941 wurde sie von Düsseldorf in das Ghetto Minsk deportiert und dort ermordet.

Rottenstein, Friederike

wurde als Tochter von Joseph Friedenreich am 10. November 1862 in Hehlen geboren. Als Witwe zog sie im Jahre 1938 von Wuppertal nach Hannover.
Seit September 1941 musste sie im „Judenhaus“ Auf dem Emmerberge leben, seit 19. Februar 1942 im „Judenhaus“ Bergstraße und seit 20. Juni 1942 schließlich im „Judenhaus“ Ellernstraße.
Mit dem Transport am 23. Juli 1942 wurde sie über Hannover-Ahlem in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Ihr letzter Aufenthaltsort war Haus Q 808. Sie starb dort im Alter von 79 Jahren wenige Monate nach ihrer Ankunft am 24. Oktober 1942.