Termine im 2. Halbjahr 2016


 

Auf die folgende Veranstaltung möchten wir hinweisen:

 

Nach Stationen in den Niederlanden (Haaren), Belgien (Löwen) sowie Esterwegen und Osnabrück wird die Ausstellung
Bürger aus den Benelux-Staaten als NS-Verfolgte im Zuchthaus Hameln 1942-1945
jetzt an ihrem fünften Standort erneut in Belgien gezeigt.
Heimatmuseum von St. Vith, vom 5. Oktober bis 4. November 2016.

 

Am Freitag, 4. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Heimatmuseum von St. Vith eine Abschlussveranstaltung statt, bei der Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte als Ausstellungsmacher anwesend sind.

 
Bild
 

Mittwoch, 9. November 2016, 17.30 Uhr

Putzen der in Hameln verlegten Stolpersteine - 9. November 17.00 Uhr

Nach vier Verlegungen des Künstlers Gunter Demnig liegen in Hameln 68 Stolpersteine. Da die glänzende Oberfläche der Stolpersteine mit der Zeit abstumpft, müssen diese regelmäßig gereinigt werden.
Zusammen mit den Jungsozialisten, der evangelischen Jugend will unser Verein am 9. November um 17.00 alle Stolpersteine putzen.

Einzelheiten und Treffpunkt

„Der Ermordeten der NS-Zeit gedenken“

„Stolpersteine“ in Hameln wieder zum Glänzen bringen

Der 9. November 1938 gehört in der deutschen Geschichte zu den Tagen, an die man sich immer mit Entsetzen erinnern muss.
In der Reichspogromnacht wurden in ganz Deutschland unzählige Synagogen in Brand gesetzt, Läden geplündert, Friedhöfe verwüstet und jüdische Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Damit begann eine vom Rassenwahn der Nationalsozialisten diktierte beispiellose Verfolgung und Vernichtung einzelner Menschengruppen. Neben Juden fielen den Nationalsozialisten auch Linke, Homosexuelle, Behinderte und andere Gruppen zum Opfer.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Hamelner Stadtrats vom 26. Juni 2013 verlegt der Künstler Gunter Demnig auch in Hameln „Stolpersteine“. Sie liegen vor den Häusern, in denen die Ermordeten vor ihrer Deportation gelebt haben und machen damit die Schandtaten der NS-Zeit, die auch in Hameln verübt worden sind, sichtbar.

"Es ist für unsere Stadt eine große Bereicherung, dass die Stolpersteine ihren Platz gefunden haben. Durch die Reinigungsaktion lassen wir die Geschichte nicht einfach ruhen, sondern beschäftigen uns aktiv mit den Grausamkeiten der Vergangenheit" betonen die Veranstalter Bernhard Gelderblom, Peter Kurbjuweit und Silvia Büthe.

Um der Opfer zu gedenken, werden die Evangelische Jugend, die Linke zusammen mit ihrer Jugendorganisation Solid, Jusos, Grüne Jugend und Mitglieder des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. am 9. November die Stolpersteine reinigen und zu jedem Stein eine Rose niederlegen.

Um 16 Uhr treffen sich alle Beteiligten neben der Hochzeitshausterrasse am Haupteingang zur Marktkirche. Dort findet die Aufteilung in „Gruppen“ statt, bei der die 68 bisher in Hameln verlegten Stolpersteine zugeordnet werden. Für Reinigungsmittel und die Blumen ist gesorgt.

In den Räumen des Evangelischen Jugenddienstes in der Osterstrasse 26 findet der Ausklang statt. Dort gibt es nicht nur heißen Tee. Bernhard Gelderblom wird mit den Teilnehmern einen Blick auf die 1930er Jahre in Hameln werfen und unter dem Thema „Die Hamelner Jugend zwischen Widerstand und Anpassung“ den Zuhörern und Zuhörerinnen lokale Ereignisse präsentieren.
Die gemeinsame Initiative von Kirche, Parteien und des Hamelner Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte möchte dazu auffordern, nie zu vergessen, welche Gräueltaten in der NS-Zeit verübt wurden und als Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus die Wichtigkeit von Vielfalt, aber auch von gegenseitiger Unterstützung und Schutz herausstellen.
Zur Reinigung der Hamelner Stolpersteine sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

 
Bild
 

Donnerstag, 10. November 2016, 16 Uhr im Vortragsraum des Museums Hameln

Joachim Schween

Vom Café am Ring zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke: Der Architekt R. Simon,
Eine Veranstaltung des Museums Hameln

 
Bild
 

Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr in der St. Nicolaikirche in Coppenbrügge

Bernhard Gelderblom

Vorstellung des Buches „Die Juden in Coppenbrügge“

Nach dem Buch „Die Juden in den Dörfern des Fleckens Salzhemmendorf“ (2013 im Mitzkat Verlag Holzminden) erscheint nun im selben Verlag eine weitere Arbeit des Autors zu den Juden im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Um 19.00 findet in der St. Nicolaikirche eine Friedensandacht statt, zu der auch die Teilnehmer der Buchvorstellung eingeladen sind. Begleitet wird die Buchvorstellung vom Posaunenchor der Kirchengemeinde.

Die Einladung zur Buchvorstellung am 10. November 2016

 
Bild
 

Die „Dokumentation Bückeberg“ hat am 20./21. September einen Workshop mit Wissenschaftlern aus Deutschland veranstaltet und dabei ihr Konzept für einen Rundweg zur Diskussion gestellt.

Der Bericht der Dewezet „Der Bückeberg soll ‚Lernort‘ werden“ vom 28. September findet sich hier.

 

Die „Dokumentation Bückeberg“ stellt ihr Projekt den politischen Gremien vor:

Die genauen Zeiten sind der Presse und dem Internet zu entnehmen.

 

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos; um Spenden wird gebeten.

 
Bild