Termine im 1. Halbjahr 2019

(Termine im 1. Hj. 2019 als PDF)

 



Symbolhaft für die Verbrechen des Nationalsozialismus: Auschwitz.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

(Sonntag) 27. Januar 2019
'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus' /
'Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust'
Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau sowie der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch sowjetische Soldaten der Roten Armee, ist am 3. Januar 1996 durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog als bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag eingeführt und zum 'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus' erklärt worden.
Zur Einführung des Gedenktages sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog:
»Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.«
Der 27. Januar ist seit dem Jahre 2006 auch weltweit ein Gedenktag, nachdem die Vereinten Nationen am 1. November 2005 durch 'UN-Resolution 60/7' diesen Tag zum 'Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust' erklärt hatten.

 



Alwin Meyer.
»Die Kinder von Auschwitz«.
('Hamelner Forum').

(Montag) 28. Januar 2019
Zum  'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus'.
Alwin Meyer
»Die Kinder von Auschwitz«.
Ausstellungseröffnung.
Ort : 'Schiller-Gymnasiums Hameln' (Gröninger Str. 15: 31785 Hameln) Forum.
Beginn: 17.00 Uhr.
Kinder in Auschwitz. Nur wenige haben überlebt. Nach ihrer Befreiung kannten manche weder ihren Namen, noch ihr Alter, noch ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen. Sie trauten lange Zeit keinem Menschen mehr, mussten mit ihren Kräften haushalten, waren voller Angst. Wie leben nach Auschwitz?
Der Autor, Ausstellungs- und Filmemacher Alwin Meyer hat über Jahrzehnte nach den Kindern von Auschwitz gesucht, mit ihnen gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen. Viele erzählten dem Cloppenburger Autoren zum ersten Mal vom Lagerleben, von einer Kindheit in der der Tod immer präsent und nie natürlich war.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Hamelner Forum‘.

 



Flyer zur Sonderausstellung
»Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günther«
im 'Museum Hameln' vom 23. Oktober 2018 bis 28. April 2019.
('Museum Hameln').

(Mittwoch) 30. Januar 2019
Wiebke Reimer
»Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günther«.
Kuratoren-Führung durch die Sonderausstellung.
Ort : 'Museum Hameln' (Osterstraße 8-9; 31785 Hameln).
Beginn: 17.30 Uhr.
Schrille Muster, Schlaghosen und Langhaarfrisuren – der Zeitgeist der 70er Jahre trägt ein unverwechselbares Gesicht. Anhand zahlreicher Fotografien und interaktiver Elemente lässt die aktuelle Sonderausstellung »Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günter« im 'Museum Hameln' das ‚wilde Jahrzehnt‘ aus Hamelner Perspektive Revue passieren.
Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist der Nachlass des Presse-Fotografen Rudi Günther, der – von 1964 bis 1982 für die Deister- und Weserzeitung (DEWEZET) tätig – im Jahre 2001 dem 'Hamelner Museum' ein Konvolut von rund 25.000 Negativstreifen übergab.
Die für die Sonderausstellung ausgewählten Fotos vergegenwärtigen sowohl Themen von öffentlichem Interesse als auch Momentaufnahmen des alltäglichen Lebens: Von den rodelnden Kindern auf der Hochzeitshaus-Terrasse über den schnauzbärtigen Tankwart bis hin zu den Schnäppchenjägern beim Schlussverkauf – Rudi Günthers Bilder erscheinen so typisch für die 70er Jahre, dass sie nicht nur bei Hamelner Zeitzeugen Erinnerungen wachrufen werden.
Überregionale Schlagzeilen machte die Stadt Hameln in dieser Zeit vor allem mit zwei Bewegungen zivilen Aufbegehrens: der Kampf für den Erhalt der vom Abriss bedrohten Altstadt und die Auseinandersetzung um den Bau des Kernkraftwerks im nahegelegenen Grohnde.
Darüber hinaus wird in der Sonderausstellung die Alltagskultur der 70er Jahre in ihren typischen Ausprägungen wie Mode, Musik und Wohnen erfahrbar. Ob Minirock, Plattenspieler oder Wählscheibentelefon – Originalobjekte aus den 70ern laden zum Erinnern, Ausprobieren und generationsübergreifendem Entdecken ein.
Die Mitglieder des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' sind eingeladen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung im 'Museum Hameln', die dort (seit dem 23. Oktober 2018) noch bis zum 28. April 2019 zu sehen ist.
Wiebke Reimer, derzeit Volontärin im 'Museum Hameln', wird die Mitglieder des Vereins durch die Sonderausstellung, deren Kuratorin sie ist, führen.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Das 'Museum Hameln' ist barrierefrei zugänglich!

 



Hafen, Wehre und Weserschleusen – Hameln an der Weser.
Luftbild; aufgenommen während der Erneuerung des Westteils
(07/2010 bis 04/2014) der Hamelner 'Münsterbrücke'.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

(Donnerstag) 7. März 2019
Joachim Schween / Jan Kruse
»Hafen, Wehr und Weserschleusen – Hameln und der Fluss im Wandel der Zeit«.
Vortrag.
Ort : 'Museum Hameln' (Osterstraße 8-9; 31785 Hameln); Vortragsraum.
Beginn: 16.00 Uhr.
Die Referenten sind Mitglieder des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.'.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorträge im Winterhalbjahr 2018 / 2019 des 'Historischen Arbeitskreises' im 'Museumsverein Hameln'.
Der Vortragsraum des 'Museums Hameln' ist barrierefrei zugänglich!

 



(Montag) 18. März 2019
»M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g   2019«.
Ort : 'RadioAktiv' (Deisterallee 3: 31785 Hameln) Konferenzraum.
Beginn:19.00 Uhr.
»(...) Einberufen wird durch schriftliche Einladung an die Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und Angabe der Tagesordnung.« (§ 6.8 der Satzung des 'Vereins- für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.').
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich!.

 



Jüdischer Friedhof in Kemnade, Landkreis Holzminden (im Jahre 2000).
1776 erstmals bezeugt, wurde der Friedhof 1938 komplett zerstört und abgeräumt.
Mitte der 1960er Jahre wurde auf dem Friedhofsgelände ein Gedenkstein gesetzt.
(Foto: Bernhard Gelderblom).

(Donnerstag) 25. April 2019
Bernhard Gelderblom
»Jüdisches Leben in Halle, Kemnade und Kirchbrak«.
Vortrag.
Ort : 'Münchhausenuseum Bodenwerder' (Münchhausenplatz; 37619 Bodenwerder).
Beginn: 19.00 Uhr.
In zahlreichen Dörfern rings um Bodenwerder lebten über Jahrhunderte Juden. Als Kaufleute leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Gedeihen der Ortschaften. Das jüdische Leben war Teil der lokalen Geschichte.
Die Enge der Dörfer nötigte Juden und Christen zu Zusammenarbeit und Austausch. Die jüdischen Familien hatten Raum, ein eigenes religiöses, kulturelles und wirtschaftliches Leben zu entfalten. Ab dem 19. Jahrhundert waren Juden auch Mitglieder der dörflichen Vereine.
Bildeten wirtschaftliche und gesellschaftliche Beziehungen wirksame Hindernisse gegenüber der Ausbreitung von Judenhass, der sich immer wieder wie in Wellen über das christliche Abendland ausbreitete?
Wie war es möglich, dass 1933 aus Nachbarn Menschen wurden, die ihrer religiösen Herkunft wegen diskriminiert wurden, dass aus Freunden Feinde und schließlich Opfer wurden? Vor Ort haben nicht wenige die Ausgrenzung der Juden unterstützt oder gar vorauseilend befördert. Wir stoßen auf eine große Bandbreite menschlichen Verhaltens, auf Mutige und Mitleidige, aber auch auf Volksverdummer, Hetzer und Verhetzte.
Überbleibsel jüdischen Lebens in Halle, Kemnade und Kirchbrak sind die jüdischen Friedhöfe in diesen Ortschaften.
Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Veranstaltung der 'Kreisvolkshochschule Holzminden'.

 
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