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Frühere Termine und Veranstaltungen
 

2019

 

 

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Jüdischer Friedhof in der Scharnorststraße in Hameln, Landkreis Hameln-Pyrmont - 2019
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln')

 

(Sonntag) 1. Dezember 2019

'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln' / 'Jüdische Kultusgemeinde Hameln'

»Einweihung einer Informations-Tafel auf dem alten Hamelner jüdischen Friedhof«

Ort: Jüdischer Friedhof  (Scharnhorststraße; 31785 Hameln)

Beginn: 15.00 Uhr

Im Anschluss: Ab 16.00 Uhr Konzert (in den Räumen der 'Jüdischen Kultusgemeinde Hameln'; Deisterstraße 59-61; 31785 Hameln)

Der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln' übergibt der 'Jüdischen Kultusgemeinde Hameln' am Sonntag, dem 1. Dezember 2019 auf dem alten Hamelner jüdischen Friedhof in der Scharnhorststraße eine Informations-Tafel, mit der auf die Besonderheit des Friedhofs hingewiesen wird, mit der über die Geschichte dieses Friedhofs sowie über die seiner Gemeinde informiert wird, so dass es interessierten  Besuchern zukünftig möglich ist, diesen jüdischen Friedhof – der dauerhaftes Ruherecht gewährt und das wichtigste Zeugnis des viele Jahrhunderte alten jüdischen Lebens in Hameln ist – selbstständig zu erkunden. 

Im Rahmen der Veranstaltung werden sprechen:

 

Im Anschluss an die Übergabe der Informations-Tafel findet ab 16.00 Uhr in den Räumen der 'Jüdischen Kultusgemeinde Hameln' (Deisterstraße 59-61) ein Konzert statt. Es musizieren André Sitnow (Klavier) und Ricarda Wöste (Sopran) von der 'Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R'.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen, diese auf dem Friedhof zu tragen.

 

Irina Pirogova und Bernhard Gelderblom

 

 

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'Waldfriedhof Am Wehl' in Hameln, Landkreis Hameln-Pyrmont; Mai 2019.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Samstag) 16. November 2019

Themen-Führung

Rainer Marcek / (unter Mitwirkung von) Edward Menking

»Der Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl': Bestattungskultur einer städtischen Nekropole im Wandel«

Ort: 'Waldfriedhof Am Wehl' (31787 Hameln)

Treffpunkt: Kapelle des Waldfriedhofs

Beginn: 11.00 Uhr

Transformieren Nekropolen unserer aktuellen Gegenwart von Stätten der Beisetzung Verstorbener in klassisch-traditioneller Form – sprich der Körper- bzw. Feuerbestattung per Sarg bzw. Urne in einem Erdgrab – im zunehmendem Maße hin zu Örtlichkeiten, die charakteristisch sind für ein Nebeneinander von diversiven Bestattungsformen sowie einer diversiv-aktiven Flora und Fauna, verliert auch die größte Hamelner Nekropole, der 'Waldfriedhof Am Wehl' – seit dem Jahre 1938 Ort der Erinnerung, aber auch der Trauer sowie Melancholie –, mehr und mehr die klassische Funktion, nur „Quartier der Toten“ zu sein, ist also gleichsam von diesem Wandlungsprozess betroffen, vollzieht ihn gegenwärtig augenscheinlich.

Die Nekropole wird im zunehmendem Maße zu einem Rückzugsort, wird als Habitat aktiver Flora und Fauna zum Parameter für Biodiversität in kommunaler Gegenwart. Seitens der Bevölkerung als „grüne Oase“, also als Lebens-Raum, entdeckt und bewusst als solcher wahrgenommen, wandelt sich die Nekropole mehr und mehr zu einem öffentlichen Erholungs- sowie Freizeitraum.

Da die Frage, wo und wie wir bestatten gesellschaftlich immer stärkere Aufmerksamkeit findet – augenscheinlich in einer Vielzahl an Studien, Fachtagungen und Publikationen –, veranstaltet der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln am Samstag, dem 16. November 2019, ab 11 Uhr eine Themen-Führung mit dem Titel »Der Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl': Bestattungskultur einer städtischen Nekropole im Wandel«, um auf die gegenwärtigen Veränderungen in der Bestattungskultur, die ein aufschlussreicher Erkenntnisort über das Menschenbild einer Gesellschaft ist, aufmerksam zu machen, um diese konkret vor Ort einmal zu verdeutlichen.

Nach einer thematischen Einführung mittels zweier kurzer Impulse zum »Wandel der Friedhofs- und Bestattungskultur« im Allgemeinen (von Edward Menking; Regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln) sowie im Speziellen zum »Wandel der Bestattungskultur auf dem 'Waldfriedhof Am Wehl' in Hameln«  (von Rainer Marcek; Stadt Hameln, Abt. Betriebshof und Friedhöfe) schließt sich eine informative Führung, geleitet von Friedhofsmeister Rainer Marcek, über die größte Nekropole der Stadt Hameln an, auf der – seit 1934 in Anlage und am 7. Mai 1938 eröffnet – Ende des Jahres 1938 erstmals bestattet wurde.

Während des geführten Rundgangs im gemäßigten Schritt über den zirka 31 Hektar großen Waldfriedhof, der für seine Wechsel zwischen Offenlandschaft und forstähnlichen Strukturen charakteristisch ist, mehr und mehr aber auch für seine sogenannten Überhangflächen, sind Zwischenstopps zur Veranschaulichung bestattungs- sowie friedhofskultureller, zeithistorischer aber auch naturkundlicher Bedeutsamkeiten der Nekropole vorgesehen, werden Grabarten, Grabstätten und Gräberfelder des Waldfriedhofs ganz traditionelle aber auch solche des neuesten Trendsvorgestellt, werden friedhofsbehördliche Vorgaben zur Gestaltung der Grabstätten und Grabdenkmäler angesprochen, wird über die Gebühren für Beisetzung und Grabnutzung sowie über die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten informiert.

Die Teilnahme an der Themen-Führung ist kostenlos; ohne Anmeldung möglich. Eine Spende - zweckgebunden für ein zeitgeschichtliches Projekt des Veranstalters - wird erbeten.

Auf dem Tages-Wetter angepasste Kleidung sowie festes Schuhwerk ist zu achten.

Der Waldfriedhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, Haltestelle der Bus-Linie 2.

 

(Donnerstag) 24. Oktober 2019 - 19:30 Uhr

Vortrag

Prof. Dr. Wolfgang Schieder

Menschenmassen für Hitler und Mussolini

Kreishaus Raum 1H10 Großer Sitzungssaal
Süntelstraße 9
31785 Hameln

 

(Freitag) 30. August 2019

Gemeinsame Tour der Vereins-Mitglieder nach Groß-Hilligsfeld

mit geführtem Rundgang und geselligem Beisammensein am Grill

Liebe Mitglieder

des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln' !

Seitens des Vereins-Vorstandes ist geplant, das 'Veranstaltungs-Programm 2. Halbjahr 2019' am (Freitag) 30. August 2019 mit einer gemeinsamen Tour der Vereins-Mitglieder zu beginnen, die – wie schon in den vergangenen Jahren – in den Hamelner Ortsteil Groß Hilligsfeld führen und – nach einem Rundgang nördlich der B 217 im Gebiet des 'Liethbergs' – in gewohnter Weise mit einem Beisammensein am Grill ausklingen soll.

Ablauf (aktualisiert):

(Freitag) 30. August 2019: Fahrt der Teilnehmer mit eigenen Fahrrädern (oder mittels anderer Verkehrsmittel) in den Hamelner Ortsteil Groß Hilligsfeld. Eintreffen am Treffpunkt „Eisenbahnbrücke(am Maschweg; in der Nähe des 'Friedhofs Hilligsfeld') bis17.00Uhr.

Anschließend: Besichtigung der „Bienenweide“ auf dem Hilligsfelder Friedhof. - Fahrt über Bauernweg sowie Schweinebergweg ins Gebiet des 'Liethbergs' nördlich der B 217. - Rundgang (zirka 500 m), geführt von Friedrich Baltruschat (Ortsbürgermeister in Hilligsfeld sowie Mitglied unseres Vereins).

Während des geführten Rundgangs ist geplant,

→ den tief eingeschnittenen Hohlweg, der an der B 217 in Groß Hilligsfeld den Hang nach Norden hinauf zum 'Liethberg' führt, abzugehen und zu erkunden,

→ Topographie und Flurnamen zu erklären,

→ Informationen über die drei 3,3-Megawatt-Windkraft-Anlagen der Firma 'Nordex' im Areal des 'Windparks Liethberg' zu berichten, die eine Gesamt-Höhe von je ca. 200 Metern – bei einer Naben-Höhe von je 134 Metern sowie je 131 Meter Rotor-Durchmesser – erreichen und seitens der Firma 'Landwind Projekt GmbH & Co. KG' beantragt wurden und betrieben werden.

Bis 19.00 Uhr (oder später): Eintreffen der Nachzügler (in der Hasperder Straße 6 in 31789 Hameln).

Ab 19.00 Uhr (in der Hasperder Straße 6 in 31789 Hameln): BeisammenseinamGrillin der 'Casa Baltruschat'.

Gegen 21.30 Uhr: Ende des Beisammenseins / Rückfahrt der Teilnehmer.

Organisatorisches:

Eine Grill- und Getränke-Umlage wird vor Ort erbeten.

Begrüßt würde, wenn seitens der Teilnehmer Kulinarisches zum Buffet beigesteuert würde.

Willkommen sind natürlich auch:

Mitglieder, die nur an der Fahrradtour sowie dem geführten Rundgang teilnehmen wollen / können;

Nachzügler, die nur am Grillen teilnehmen können / wollen;

Gäste.

Um Anmeldung (ursprünglich bis spätestens 26. August 2019) wird gebeten!

 

 

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 Jüdischer Friedhof in der Scharnorststraße in Hameln, Landkreis Hameln-Pyrmont (im Jahre 2019).
('Regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln').

 

(Sonntag) 16. Juni 2019

Themen-Führung

Bernhard Gelderblom
»Der alte Hamelner jüdische Friedhof in der Scharnhorststraße«

Ort: Jüdischer Friedhof (Scharnhorststraße; 31785 Hameln)
Beginn: 11.30 Uhr

Dem wichtigsten Zeugnis der Hamelner jüdischen Stadtgeschichte widmet sich die Themen-Führung »Der alte Hamelner jüdische Friedhof in der Scharnhorststraße«.

Über 200 Jahre belegt, gehen die Anfänge des alten jüdischen Friedhofs in Hameln zurück in die Zeit der absolutistischen Schutzherrschaft im 18. Jahrhundert. Künden die Steine aus dem 19. Jahrhundert von den Hoffnungen auf eine deutsch-jüdische Symbiose, verweisen nur wenige Zeugnisse auf das schreckliche Ende, das der Friedhof im Dritten Reich am 9. November 1938 nahm, als der Friedhof geschändet wurde, zirka 100 der 173 aus der Zeit von 1741 bis 1937 stammenden Grabsteine des Friedhofs durch Zerstörung verloren gingen. Den Neubeginn des jüdischen Lebens in Hameln dokumentieren zahlreiche seit 1990 gesetzte Grabsteine auf dem Friedhof, der heute noch eine Größe von etwas mehr als 2000 qm hat.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zur Themen-Führung mitzubringen, diese auf dem Friedhof zu tragen.

Bernhard Gelderblom ist Historiker und Vorsitzender des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln'.

Auf dem Tages-Wetter angepasste Kleidung sowie festes Schuhwerk ist zu achten.

 

 

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'Bückeberg' in Emmerthal, Landkreis Hameln-Pyrmont. - Luftbild (aus dem Jahr 2018).
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Mittwoch) 26. Juni 2019

Informationsveranstaltung:

»Aktueller Stand des Projektes 'Dokumentations- und Lernort Bückeberg'«

nicht-öffentlich

Ort: 'Grand Café »täglich«' (Osterstraße 41; 31785 Hameln); Obergeschoss

Mit dieser vereins-internen Informationsveranstaltung greift der Vorstand des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln' eine Anregung auf, die auf der 'Mitgliederversammlung 2019' ausgesprochen wurde.

Die Vereins-Mitglieder erhalten zu dieser Veranstaltung eine gesonderte Einladung!

 

 

Zurückliegende Termine 2019

Mai 2019

 

 

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'Gartendenkmal 'Ohrbergpark', Landkreis Hameln-Pyrmont. - Rhododendrenblüte/Azaleenblüte 2018.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Freitag) 24. Mai 2019

Themen-Führung

Lidia Ludwig
»Das Gartendenkmal Ohrbergpark«

Ort : 'Ohrbergpark' (31860 Emmerthal)

Treffpunkt: Parkplatz am 'Ohrbergparkhaus' / ehemals 'Café' (Ohrbergpark 1; 31860 Emmerthal)
Beginn: 16.30 Uhr

Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des 'Ohrbergparks', seine grundlegenden stilistischen und
gestalterischen Prinzipien, seine Einordnung innerhalb der Entwicklung des Landschaftsgartens in Deutschland
sowie der gartendenkmalpflegerische Umgang mit lebender historischer Substanz bilden die Schwerpunkte der
Themen-Führung »Das Gartendenkmal Ohrbergpark«.

Während des informativen Rundgangs über die 45 ha große Parkanlage, geführt von Landschaftsarchitektin
Lidia Ludwig, sind Zwischen-Stopps an historisch relevanten Örtlichkeiten sowie zur Veranschaulichung der
Fülle der blütenreichen botanischen Besonderheiten und exotischen Raritäten des Gartendenkmals vorgesehen,
das im Jahre 1818 von Georg Adolph von Hake (1779-1840) in Sichtweise seines Rittergutes in Ohr im Stile
eines englischen Landschaftsgartens angelegt wurde.

Lidia Ludwig ist Landschaftsarchitektin – spezialisiert auf die Geschichte der Gartenkunst sowie des
Naturschutzes – und Mitglied unter anderem im Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen der 'Deutschen
Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur' (DGGL), im Netzwerk ‘Frauen in der Geschichte der
Gartenkultur' sowie im 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln'.

Auf dem Tages-Wetter angepasste Kleidung sowie festes Schuhwerk ist zu achten.

Der 'Ohrbergpark' in 31860 Emmerthal ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle 'Ohr' (an der B 83) der Bus-Linien 40 bzw. 520 erreichbar.

 

 

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'Waldfriedhof Am Wehl' in Hameln, Landkreis Hameln-Pyrmont. - Gräberfeld in der Abt. L (im Herbst 2018) .
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Samstag) 11. Mai 2019

Themen-Führung

Rainer Marcek (unter Mitwirkung von Edward Menking)
Der Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl': Friedhofskultur und Biodiversität einer städtischen Nekropole im Wandel

Ort: 'Waldfriedhof Am Wehl' (31787 Hameln)
Treffpunkt: Kapelle des Waldfriedhofs.
Beginn: 11.00 Uhr

Der Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl' – Ort der Erinnerung, aber auch der Trauer sowie Melancholie – verliert mehr und mehr seine klassische Funktion, nur „Quartier der Toten“ zu sein. Im zunehmendem Maße wird die Nekropole zu einem Rückzugsort, wird als Habitat aktiver Flora und Fauna zum Parameter für Biodiversität in kommunaler Gegenwart. Seitens der Bevölkerung als „grüne Oase“, also als Lebens-Raum, entdeckt und bewusst als solcher wahrgenommen, wandelt sich die Nekropole mehr und mehr zu einem öffentlichen Erholungs- sowie Freizeitraum.

Um auf diesen Wandlungsprozess aufmerksam zu machen, veranstaltet der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln'  die Themen-Führung »Der Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl': Friedhofskultur und Biodiversität einer städtischen Nekropole im Wandel«.

Nach einer thematischen Einführung mittels zweier kurzer Impulse zum »Wandel der Friedhofskultur« im Allgemeinen (von Edward Menking)sowie im Speziellen zum »Wandel der aktiven Flora und Fauna im Habitat 'Waldfriedhof Am Wehl'« (von Rainer Marcek) schließt sich ein informativer Rundgang mit Friedhofsmeister Rainer Marcek über die größte Nekropole der Stadt Hameln an, auf der – seit 1934 in Anlage und am 7. Mai 1938 eröffnet – Ende des Jahres 1938 erstmals bestattet wurde.
Während des informativen Rundgangs im gemäßigten Schritt über die zirka 31 Hektar große Anlage, die für ihre Wechsel zwischen Offenlandschaft und forstähnlichen Strukturen charakteristisch ist, sind Zwischen-Stopps zur Veranschaulichung von naturkundlichen sowie zeithistorischen Bedeutsamkeiten vorgesehen.

Rainer Marcek ist Friedhofsmeister (Stadt Hameln, Abt. Friedhöfe und Betriebshof), Edward Menking ist Mitglied des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln'.

Auf dem Tages-Wetter angepasste Kleidung sowie festes Schuhwerk ist zu achten.

Der Waldfriedhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, Haltestelle der Bus-Linie 2.

 

 

Zurückliegende Termine

Januar 2019 bis April 2019

 

 

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Symbolhaft für die Verbrechen des Nationalsozialismus: Auschwitz.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Sonntag) 27. Januar 2019

'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus' /
'Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust'

Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau sowie der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch sowjetische Soldaten der Roten Armee, ist am 3. Januar 1996 durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog als bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag eingeführt und zum 'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus' erklärt worden.

Zur Einführung des Gedenktages sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog:

»Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.«

Der 27. Januar ist seit dem Jahre 2006 auch weltweit ein Gedenktag, nachdem die Vereinten Nationen am 1. November 2005 durch 'UN-Resolution 60/7' diesen Tag zum 'Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust' erklärt hatten.

 

 

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Alwin Meyer. »Die Kinder von Auschwitz«.
('Hamelner Forum').

 

(Montag) 28. Januar 2019

Zum  'Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus'.

Alwin Meyer
»Die Kinder von Auschwitz«.
Ausstellungseröffnung.

Ort : 'Schiller-Gymnasiums Hameln' (Gröninger Str. 15: 31785 Hameln) Forum.
Beginn: 17.00 Uhr.

Kinder in Auschwitz. Nur wenige haben überlebt. Nach ihrer Befreiung kannten manche weder ihren Namen, noch ihr Alter, noch ihre Herkunft. Fast alle waren Waisen. Sie trauten lange Zeit keinem Menschen mehr, mussten mit ihren Kräften haushalten, waren voller Angst. Wie leben nach Auschwitz?

Der Autor, Ausstellungs- und Filmemacher Alwin Meyer hat über Jahrzehnte nach den Kindern von Auschwitz gesucht, mit ihnen gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen. Viele erzählten dem Cloppenburger Autoren zum ersten Mal vom Lagerleben, von einer Kindheit in der der Tod immer präsent und nie natürlich war.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Hamelner Forum‘.

 

 

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Flyer zur Sonderausstellung
»Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günther«
im 'Museum Hameln' vom 23. Oktober 2018 bis 28. April 2019.
('Museum Hameln').

 

(Mittwoch) 30. Januar 2019

Wiebke Reimer
»Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günther«.
Kuratoren-Führung durch die Sonderausstellung.

Ort : 'Museum Hameln' (Osterstraße 8-9; 31785 Hameln).
Beginn: 17.30 Uhr.

Schrille Muster, Schlaghosen und Langhaarfrisuren – der Zeitgeist der 70er Jahre trägt ein unverwechselbares Gesicht. Anhand zahlreicher Fotografien und interaktiver Elemente lässt die aktuelle Sonderausstellung »Die 70er in Hameln – Momentaufnahmen von Rudi Günter« im 'Museum Hameln' das ‚wilde Jahrzehnt‘ aus Hamelner Perspektive Revue passieren.

Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist der Nachlass des Presse-Fotografen Rudi Günther, der – von 1964 bis 1982 für die Deister- und Weserzeitung (DEWEZET) tätig – im Jahre 2001 dem 'Hamelner Museum' ein Konvolut von rund 25.000 Negativstreifen übergab.

Die für die Sonderausstellung ausgewählten Fotos vergegenwärtigen sowohl Themen von öffentlichem Interesse als auch Momentaufnahmen des alltäglichen Lebens: Von den rodelnden Kindern auf der Hochzeitshaus-Terrasse über den schnauzbärtigen Tankwart bis hin zu den Schnäppchenjägern beim Schlussverkauf – Rudi Günthers Bilder erscheinen so typisch für die 70er Jahre, dass sie nicht nur bei Hamelner Zeitzeugen Erinnerungen wachrufen werden.
Überregionale Schlagzeilen machte die Stadt Hameln in dieser Zeit vor allem mit zwei Bewegungen zivilen Aufbegehrens: der Kampf für den Erhalt der vom Abriss bedrohten Altstadt und die Auseinandersetzung um den Bau des Kernkraftwerks im nahegelegenen Grohnde.

Darüber hinaus wird in der Sonderausstellung die Alltagskultur der 70er Jahre in ihren typischen Ausprägungen wie Mode, Musik und Wohnen erfahrbar. Ob Minirock, Plattenspieler oder Wählscheibentelefon – Originalobjekte aus den 70ern laden zum Erinnern, Ausprobieren und generationsübergreifendem Entdecken ein.

Die Mitglieder des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' sind eingeladen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung im 'Museum Hameln', die dort (seit dem 23. Oktober 2018) noch bis zum 28. April 2019 zu sehen ist.
Wiebke Reimer, derzeit Volontärin im 'Museum Hameln', wird die Mitglieder des Vereins durch die Sonderausstellung, deren Kuratorin sie ist, führen.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Das 'Museum Hameln' ist barrierefrei zugänglich!

 

 

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Hafen, Wehre und Weserschleusen – Hameln an der Weser.
Luftbild; aufgenommen während der Erneuerung des Westteils
(07/2010 bis 04/2014) der Hamelner 'Münsterbrücke'.
('Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln').

 

(Donnerstag) 7. März 2019

Joachim Schween / Jan Kruse
»Hafen, Wehr und Weserschleusen – Hameln und der Fluss im Wandel der Zeit«.
Vortrag.

Ort : 'Museum Hameln' (Osterstraße 8-9; 31785 Hameln); Vortragsraum.
Beginn: 16.00 Uhr.

Die Referenten sind Mitglieder des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.'.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Vorträge im Winterhalbjahr 2018 / 2019 des 'Historischen Arbeitskreises' im 'Museumsverein Hameln'.

Der Vortragsraum des 'Museums Hameln' ist barrierefrei zugänglich!

 

 

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(Montag) 18. März 2019

»M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g   2019«.

Ort : 'RadioAktiv' (Deisterallee 3, 31785 Hameln) Konferenzraum.
Beginn:19.00 Uhr.

»(...) Einberufen wird durch schriftliche Einladung an die Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und Angabe der Tagesordnung.« (§ 6.8 der Satzung des 'Vereins- für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.').
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich!.

 

 

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Jüdischer Friedhof in Kemnade, Landkreis Holzminden (im Jahre 2000).
1776 erstmals bezeugt, wurde der Friedhof 1938 komplett zerstört und abgeräumt.
Mitte der 1960er Jahre wurde auf dem Friedhofsgelände ein Gedenkstein gesetzt.
(Foto: Bernhard Gelderblom).

 

(Donnerstag) 25. April 2019

Bernhard Gelderblom
»Jüdisches Leben in Halle, Kemnade und Kirchbrak«.
Vortrag.

Ort : 'Münchhausenuseum Bodenwerder' (Münchhausenplatz; 37619 Bodenwerder).
Beginn: 19.00 Uhr.

In zahlreichen Dörfern rings um Bodenwerder lebten über Jahrhunderte Juden. Als Kaufleute leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Gedeihen der Ortschaften. Das jüdische Leben war Teil der lokalen Geschichte.
Die Enge der Dörfer nötigte Juden und Christen zu Zusammenarbeit und Austausch. Die jüdischen Familien hatten Raum, ein eigenes religiöses, kulturelles und wirtschaftliches Leben zu entfalten. Ab dem 19. Jahrhundert waren Juden auch Mitglieder der dörflichen Vereine.

Bildeten wirtschaftliche und gesellschaftliche Beziehungen wirksame Hindernisse gegenüber der Ausbreitung von Judenhass, der sich immer wieder wie in Wellen über das christliche Abendland ausbreitete?

Wie war es möglich, dass 1933 aus Nachbarn Menschen wurden, die ihrer religiösen Herkunft wegen diskriminiert wurden, dass aus Freunden Feinde und schließlich Opfer wurden? Vor Ort haben nicht wenige die Ausgrenzung der Juden unterstützt oder gar vorauseilend befördert. Wir stoßen auf eine große Bandbreite menschlichen Verhaltens, auf Mutige und Mitleidige, aber auch auf Volksverdummer, Hetzer und Verhetzte.

Überbleibsel jüdischen Lebens in Halle, Kemnade und Kirchbrak sind die jüdischen Friedhöfe in diesen Ortschaften.
Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Veranstaltung der 'Kreisvolkshochschule Holzminden'.

 

2018

 

Offene Führung über den Bückeberg

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Führung
über das Gelände des Bückebergs ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird auf dem Gelände die Hintergründe,
den Ablauf, die Inhalte und die Ziele des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten.

Anschließend wird er den Gestaltungsentwurf eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck vorstellen und erläutern,
der auf dem Gelände realisiert werden soll.

Zeit und Ort: Freitag, den 9. Februar 2018 um 16 Uhr.
Treffpunkt: Parkplatz des Friedhofs Hagenohsen
(Gehrkuhlenweg; am nördlichen Ortseingang von Hagenohsen)

Bitte auf festes, wasserdichtes Schuhwerk sowie warme Kleidung achten.
Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

 

Vortrag und Diskussion zum Bückeberg-Projekt

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Projekt eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird zunächst Funktion und Bedeutung des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten. Das Fest, das von 1933 bis 1937 fünfmal stattfand, gehörte zu den größten Massenkundgebungen des Regimes. Es sollte die Bevölkerung auf „Volksgemeinschaft“ und Treue zum „Führer“ einschwören, aber auch auf den kommenden Krieg vorbereiten. Die Menschen ließen sich damals allzu willig auf die Heilsversprechen des Regimes ein.

Im zweiten Teil des Abends soll der gegenwärtig in der Öffentlichkeit kontrovers besprochene Gestaltungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck für einen Dokumentations- und Lernort Bückeberg vorgestellt und diskutiert werden.

Zeit und Ort:
Montag, den 12. Februar 2018, um 20.00 Uhr
in der Sumpfblume, Am Stockhof 2A, 31785 Hameln

 

(Samstag) 7. April 2018

Einweihung des Denkmals sowie der Neugestaltung des Gräberfeldes C 1 auf dem Friedhof Am Wehl.

Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von den Hamelner Blechbläsern.

Ort :Friedhof Am Wehl in Hameln; Gräberfeld C 1.

Beginn: 14.00 Uhr.

 

(Freitag) 9. November 2018

»Stolpersteine wieder zum Glänzen bringen«

Treffpunkt: 'Marktkirche St. Nikolai'  (Pferdemarkt)  in  31785 Hameln; vor dem Haupteingang

Beginn: 17.30 Uhr

Der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' wird gemeinsam mit anderen Verbänden, Institutionen und Einrichtungen am 9. November 2018 – wie schon in den Jahren zuvor – die im Stadtgebiet von Hameln seit 2013 verlegten 78 'Stolpersteine' reinigen, diese wieder zum Glänzen bringen, damit symbolisch der Verbrechen des Dritten Reiches gedenken.

 

 

(Mittwoch) 7. November 2018

»100 Jahre Weimarer Republik - 80 Jahre Reichspogromnacht -
Die Rolle der Polizei in Demokratie und Diktatur«

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BArch, Bild 102-14381 / Georg Pahl /
CC-BY-SA 3.0

Zwei Vorträge im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema ›Die Rolle der Polizei in Demokratie und Diktatur‹. Zum Einladungs-Flyer.
Ort: 'Münster St. Bonifatius'  (Münsterkirchhof)  in  31785 Hameln
Beginn: 19.00 Uhr

Vortrag.

Dr. Dirk Götting ('Leiter des Polizeimuseums'; 'Polizeiakademie Niedersachsen')
»Zwischen Reform und Holocaust – die Polizei und das Scheitern der Weimarer Republik«
Es liegen nur zwei Jahrzehnte zwischen der Ausrufung der 'Republik von Weimar' am 9. November 1918 und der 'Reichspogromnacht' am 9. November 1938. Beide Ereignisse können unterschiedlicher kaum sein. Versprach doch die Republik den Aufbruch in ein neues Zeitalter, in Freiheit und politische Selbstbestimmung. Auch die Polizei war Teil dieses Veränderungsprozesses. Die Idee der Bürgerpolizei, des Freundes und Helfers, verlangte tiefgreifende Reformen.
Der 9. November 1938 dagegen steht für staatlich organisierte Ausgrenzung, Gewalt gegen Minderheiten und Terror. Dazwischen liegt ein Systemwechsel. Ein harmlos klingender Begriff für das Ende der ersten deutschen Demokratie. Der Übergang von einem demokratischen Rechtsstaat in eine totalitäre Herrschaft war von Gewalt geprägt. Und die Polizei? Als Herrschaftsinstrument des Staates setzte sie selbst Gewalt ein und war gleichzeitig das Ziel von Gewalt der Gegner der Republik. Doch auch der nationalsozialistische Staat bediente sich der Polizei und machte sie zum Vollstrecker staatlichen Unrechts, wofür bis heute vor allem die Beteiligung der Polizei am Holocaust steht.

Vortrag.

Bernhard Gelderblom ('Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.')
»Hameln 1918/1938 – Politik und Polizei in einer niedersächsischen Kleinstadt«
Das aus der Kaiserzeit stammende Hamelner Polizeikorps hatte die politischen Umwälzungen der Jahre 1918/19 unangetastet überstanden. Spätestens 1932, als sich die NSDA P zur Massenpartei entwickelt hatte, arbeitete die Hamelner Polizei immer offensichtlicher mit der SA zusammen.
Im Januar 1933 stellte sie sich willig in den Dienst des neuen Regimes. Die wenigen republikanisch gesinnten Beamten fielen Säuberungen zum Opfer. Bei den wilden Aktionen der SA gegen Arbeiter und Juden schaute die Polizei untätig zu.
Schirmherr der Veranstaltung: Carsten Rose (Direktor der 'Polizeiakademie Niedersachsen').
Kooperationspartner: 'Polizeidirektion Hameln-Pyrmont/Holzminden', 'Verein für regionale Kultur und Zeitgeschichte Hameln e.V.', 'Förderkreises für Polizeigeschichte Niedersachsen e.V.',  'Gewerkschaft der Polizei' (Bezirksgruppe PD Göttingen), 'Ev.-luth. Münster-Gemeinde Sankt Bonifatius Hameln'.

 

 

(Dienstag) 30. Oktober 2018

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'STADT-GALERIE Hameln' - (Foto: ECE)

»11.03.2008 bis  11.03.2018: Zehn Jahre 'Stadt-Galerie Hameln' – ein Blick hinter das Shopping Center«
Nicht-öffentliche Themen-Führung für Vereins-Mitglieder (Nr. 2)

Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Ort : 'Stadt-Galerie Hameln' (Pferdemarkt 1  in  31785 Hameln

Beginn: 17.30 Uhr

Wer kennt es nicht in Hameln – seit dem ersten Spatenstich am 12. April des Jahres 2006 – das Ortsbild 'Stadt-Galerie'? Aber wer weiß schon, was hinter den Kulissen passiert?
Fernab der ›Ladenstraßen‹ der 'Stadt-Galerie Hameln', die vor zehn Jahren – am 11. März 2008 – in Hameln eröffnet wurde, wird einem kleinen Kreis von Vereins-Mitgliedern der Blick hinter die Kulissen des ›Einkaufs-Centers‹ gewährt, werden diese das Geschehen hinter dem ›Shopping-Geschehen‹ kennenlernen, darüber hinaus sicher auch neue Sichtweisen.

 

(Montag) 15. Oktober 2018

Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 - 1937

am Montag, 15. Oktober 2018, um 19 Uhr im Vortragsraum der Dewezet, Osterstraße 16, 31785 Hameln

 

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Es sprechen:

Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Bernhard Gelderblom

 

(Donnerstag) 27. September 2018

5. 'Stolperstein'-Verlegung

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'Stolperstein'-Verlegung in Hameln am 27. September 2018 -
Verlege-Stelle: Kaiserstraße 21 -
Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln

Während der 5. Verlegung von 'Stolpersteinen' werden an drei weiteren Stellen im Stadtgebiet von Hameln zehn 'Stolpersteine' verlegt, so dass ab dem 27. September 2018 dann insgesamt 78 'Stolpersteine' im Hamelner Stadtgebiet an NS-Opfer erinnern.
Folgende Verlegungen werden an diesem Tag durch den Künstler Gunter Demnig im Hamelner Stadtgebiet vorgenommen:

Zeit: 9.00 Uhr.

Verlege-Stelle: Deisterstraße 45.
Verlegung von vier 'Stolpersteinen' für die jüdische Familie Birnbaum.

Zeit: ca. 9.30 Uhr.

Verlege-Stelle: Kaiserstraße 21.
Verlegung von fünf 'Stolpersteinen' für die jüdische Familie Blank.

Zeit: ca. 10.10 Uhr.

Verlege-Stelle: Ohsener Straße.
(hinter der Einmündung Ruthenstraße und vor der Einmündung Kuhbrückenstraße).
Verlegung eines 'Stolpersteins' für Willy Nega.

Angehörige der Familien Blank (ca. zehn Angehörige aus den USA, Großbritannien, Polen etc.) sowie Nega (ca. zehn Angehörige aus Großbritannien, Osnabrück und Hameln etc.) werden anwesend sein.
Die Verlegung wird u.a. durch einen Vertreter der 'Stadt Hameln' (Bürgermeisterin Karin Echtermann) und durch Schülerinnen und Schüler des 'Viktoria- Luise-Gymnasiums' begleitet.

 

(Dienstag) 25. September 2918

Bernhard Gelderblom

»Jüdisches Leben im Flecken Polle«
Vortrag

Ort : Grundschule Polle (Hintere Str. 15 in 37647 Polle)

Beginn: 19.00 Uhr

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Flecken Polle (Ldkr. Holzminden): Der jüdische Friedhof -
(Foto: Bernhard Gelderblom)

In Polle finden sich die frühesten Spuren jüdischen Lebens im 16. Jahrhundert. Die Zahl der jüdischen Familien lag zwischen vier und sechs. Juden bildeten damit eine bedeutende religiöse Minderheit im Ort. Seit 1843 war Polle mit der Stadt Bodenwerder zu einem Synagogenverband zusammengeschlossen. Sitz der Synagoge und Schule war in Polle.
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Blütezeit der Gemeinde. Das Zusammenleben von Christen und Juden gestaltete sich harmonisch. Als Händler, Kaufleute und Geldverleiher leisteten Juden einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsleben des Ortes.

Zur Zeit des Nationalsozialismus lebte nur noch die Familie Nachmann im Ort. Max Nachmann betrieb in der Burgstraße eine Manufaktur- und Modewarenhandlung. Die Familie musste die judenfeindlichen Maßnahmen des Regimes und den Judenhass der Bevölkerung erleiden.

Max Nachmann starb 1940 im israelitischen Krankenhaus in Hannover. Im Juli 1942 wurden seine Witwe Minna Nachmann und ihr Bruder Julius Rothenberg aus Polle nach Hannover und weiter in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort fanden beide den Tod.

Das einzige Überbleibsel des jüdischen Lebens in Polle ist heute der hoch über dem Ort liegende Friedhof. Nur wenige Bruchstücke von Grabsteinen haben sich erhalten.

 

(Donnerstag)  20. September 2018

Bernhard Gelderblom

»Die Hinrichtungen der britischen Besatzungsmacht im Zuchthaus Hameln 1945-1949 und die Auseinandersetzungen um die Gräber der Hingerichteten 1975-1986. Ein Kapitel der Hamelner Nachkriegsgeschichte«

Vortrag

Ort: 'Lalu'  im  'HefeHof' (HefeHof 29)  in  31785 Hameln

Beginn: 19.00 Uhr

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'Zuchthaus Hameln': Gebäudekomplex in den frühen 60er Jahren -
Im heute nicht mehr vorhandenen Westtrakt (markiert) wurden
von Dezember 1945 bis Januar 1949 insgesamt ca. 200 von britischen
Gerichten zu Tode verurteilte Männer und Frauen mit dem Galgen exekutiert.
Luftbild: Detail (Stadtarchiv Hameln).

Bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmte die britische Besatzungsmacht das Zuchthaus Hameln als zentrale Hinrichtungsstätte der britischen Zone. Hingerichtet wurden hauptsächlich deutsche Kriegsverbrecher, aber auch ehemalige polnische und sowjetische Zwangsarbeiter wegen Verbrechen an der deutschen Bevölkerung. Die ersten Hinrichtungen am 13. Dezember 1945 betrafen Mitglieder der Wachmannschaft der KZs Auschwitz und Bergen-Belsen.

Der Vortrag stellt anhand neu erschlossener britischer Quellen den Ablauf der Hinrichtungen dar, geht auf die britischen Kriegsverbrecherprozesse und ihre Rechtsgrundlagen ein, schildert konkrete Einzelschicksale.

Ein besonderes Kapitel ist der Nachgeschichte der Gräber der Hingerichteten gewidmet, die auf dem Waldfriedhof 'Am Wehl' anonym bestattet worden waren. Die Gräber wurden immer wieder zum Treffpunkt Rechtsradikaler. Im Jahre 1976 übergab die Stadt Hameln die Pflege der Gräber fatalerweise einer „Bürgerinitiative“, in der Mitglieder der NPD den Ton angaben. Diese schmückte das Gräberfeld mit Grabkreuzen und hielt dort Feierstunden ab. Nachdem Hameln nach Großdemonstrationen von FAP und NPD ins Blickfeld der überregionalen Medien geraten war, ließ die Stadt das Gräberfeld im Jahre 1986 einebnen.
Der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' ist Kooperationspartner dieses Vortrages, der eine Veranstaltung im 'Hamelner Forum' ist.

 

(Mittwoch) 29. August 2018

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'Relikt einer Arbeitswelt vergangener Zeit -
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Die ›Sammlung 'Historische Arbeitswelt'‹
I n t e r n e  (nicht-öffentliche) Themen-Führung  für Vereins-Mitglieder.
Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Treffpunkt: Wird persönlich bekannt gegeben!

Beginn: 18.00 Uhr

Kurt W. Burghardt (BURGHARDT-Unternehmensberatung) wird den Teilnehmern dieser nicht-öffentlichen, 
i n t e r n e n  Themen-Führung das Projekt ›Sammlung 'Historische Arbeitswelt'‹ skizzieren, ausgewählte Objekte präsentieren

 

(Samstag) 25. August 2018

Fahrradtour / Vereins-Grillen

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Die Hamelner Ortsteile Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld
im Ldkr. Hameln-Pyrmont - Luftbild: Detail (Stadtarchiv Hameln)

Ort: 31789 Hameln, Hasperder Straße 6
(bei Friedrich Baltruschat in Groß Hilligsfeld)

Beginn: 16.00 Uhr

Fahrradtour nach Groß Hilligsfeld mit einem Abstecher zum benachbarten 'Eichberg'
Gegen 18.30 Uhr: Beisammensein am Grill

Eine Speise- und Getränkeumlage wird vor Ort erbeten.

Treffpunkt: Hasperder Straße 6  in  31789 Hameln

Anmeldung: Bis  17. August 2018  bei Joachim Schween

 

(Dienstag) 12. Juni 2018

Feierstunde am Kenotaph des britischen Widerstandskämpfers Charles Machon
auf dem Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl'

Ort: 'Waldfriedhof Am Wehl'  in  Hameln, Gräberfeld F II

Beginn: 14.30 Uhr

Treffpunkt: Eingangsbereich des Waldfriedhofs

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Kenotaph des britischen Widerstandskämpfers Charles Machon
(1893-1944) auf dem Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl'
Detail: Inschrift auf der Frontseite
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Am 26. Oktober 1944 starb der britische Widerstandskämpfer Charles Machon im 'Zuchthaus Hameln'. Der Journalist lebte auf der Kanalinsel Guernsey. Die deutschen Besatzer der Insel hatten ihn »wegen Herstellung und Verbreitung von Flugschriften« zu zwei Jahren und einem Monat Zuchthaus verurteilt. Charles Machons Leichnam wurde auf dem 'Waldfriedhof Am Wehl' auf dem Gräberfeld F I in Grab-Nr. 102 bestattet.
Das Grab wurde 1973 beseitigt. Damals ist nicht beachtet worden, dass es sich um ein Grab handelte, das unter dem Schutz des 'Gesetzes über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft' steht und dauerndes Ruherecht genossen hätte.

Die Angehörigen wussten lange nichts vom Verbleib des Leichnams, auch nicht, dass Charles Machon zuletzt im 'Zuchthaus Hameln' eingesessen hatte. Durch die Forschungsarbeit des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V:' konnte 2017 die Suche glücklich zu einem Erfolg geführt werden.

Durch die 'Stadt Hameln' und den 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' wurde inzwischen ein Kenotaph als neues Grabmal finanziert. Da das ursprüngliche Grab von Charles Machon gegenwärtig belegt ist, wurde – unweit der ursprünglichen Begräbnisstätte – dieser Kenotaph auf dem Gräberfeld F II aufgestellt, wo ausländische Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs liegen.

Am 12. Juni 2018 wird Philip Machon, der Enkel von Charles Machon, zu einer kleinen Feierstunde am Grab seines Großvaters in Hameln sein, begleitet von seiner Ehefrau Diana und der Archäologin Gilly Carr.

Der Hamelner Oberbürgermeister Claudio Griese, die Archäologin Gilly Carr sowie Bernhard Gelderblom ('Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.') werden einige Worte sprechen.

Kooperationspartner der Feierstunde: 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' sowie die 'Stadt  Hameln'.

Ausführliche Informationen zum Schicksal von Charles Machon finden sich in diesem → PDF-Dokument sowie in der Online-Enzyklopädie 'Wikipedia' sub verbo → Charles Machon.

 

(Donnerstag) 7. Juni 2018

2. 'Bückeberg Dialog'.
Ort: Landkreis Hameln-Pyrmont, ›Kreishaus‹ (Süntelstraße 9, 31785 Hameln).
Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!
Beginn: 18.30 Uhr (im Großen Sitzungsraum).
Ziel dieses »2. 'Bückeberg Dialogs'«, zu dem Landrat Tjark Bartels einlädt, ist es, die Anregungen, die im Vorfeld und während des »1. 'Bückeberg Dialogs'« am 24. Mai 2018 zum ›Dokumentations- und Lernort Bückeberg‹ eingegangen sind, zusammengefasst zu präsentieren und die Möglichkeiten im Rahmen des Gestaltungsentwurfes konstruktiv abzuwägen.
Aus organisatorischen Gründen wird bis zum 6. Juni 2018 um Anmeldung unter 05151 / 9039001 bzw. über eine E-Mail an  Justus Brennecke  gebeten.

 

(Montag) 4. Juni 2918

Bernhard Gelderblom

Ein Volk dankt seinem Führer. Die Reichserntedankfeste am Bückeberg bei Hameln und der schwierige Weg zu einem Dokumentations- und Lernort

Vortrag 

Im Rahmen der 'Montagsvorträge 2018' des 'Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege'

Ort: 'Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege' (Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover)

Beginn: 18.00 Uhr.

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Gelände des Festplatzes der 'Reichserntedankfeste' (markiert) am Nordhang
des Bückeberges in der Gemeinde Emmerthal im Ldkr. Hameln-Pyrmont
Luftbild: Detail (Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Das 'Reichserntedankfest' am Bückeberg bei Hameln war eines der größten Massenfeste der Nationalsozialisten. Bei den Kundgebungen unter freiem Himmel sollte nach der NS-Ideologie die »Volksgemeinschaft« erlebbar werden. Das Fest – zum ersten Mal gefeiert am 1. Oktober 1933 – besetzte und überformte einen kirchlichen Feiertag. Wichtigster Programmbestandteil war eine große, bis zu einer Stunde dauernde Militärübung. Zuletzt nahmen über eine Million Menschen aus dem ganzen Deutschen Reich teil, darunter führende Nationalsozialisten.

Als Festplatz diente eine künstlich abgeflachte Rasenfläche am Nordhang des Bückeberges mit idyllischem Blick auf die Weser, die Albert Speer in fünfjähriger Arbeit nach einer Idee von Propagandaminister Joseph Goebbels als eine Art amphitheatralische Naturbühne gestaltet hatte, auf der die Masse sich selbst sehen und an ihrer Größe berauschen konnte. Der wie ein Laufsteg erhobene »Führerweg«, auf dem der Diktator das Bad in der Menge nahm, ist noch heute zu betrachten.
Seit 2011 steht das Gelände in der Gemeinde Emmerthal unter Denkmalschutz. Historiker messen ihm eine Bedeutung als historischer Erinnerungsort auf nationaler Ebene bei. Denn es gehört neben dem 'Reichsparteitagsgelände' in Nürnberg, den Ruinen des 'KdF-Seebades Prora' auf Rügen und dem einstigen 'Reichssportfeld Berlin' zu den wenigen noch bestehenden Orten, an denen die Nationalsozialisten um Zustimmung in der Bevölkerung warben und die »Volksgemeinschaft« manipulativ inszenierten.

Nach der Denkmaleinstufung stellte sich die Frage nach einem Vermittlungskonzept für das Gelände, für das es bis dahin keinerlei Informationen vor Ort gab. Nach einer Reihe von Workshops, Fachforen und öffentlichen Veranstaltungen entschied der Kreistag des Landkreises Hameln-Pyrmont im März 2018 zugunsten eines Lern- und Dokumentationsortes. Der ausgewählte Gestaltungsentwurf wurde öffentlich präsentiert. Seine Umsetzung, die auch die 'Stiftung niedersächsische Gedenkstätten' unterstützt, ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

Der Vortrag von Bernhard Gelderblom wird anhand reichen Bildmaterials etwas zum Charakter und der Zielsetzung des neben dem 1. Mai in Berlin größten Massenaufmarsches der NS-Zeit sagen. Er wird u. a. auch den massiven Widerstand von Teilen der örtlichen Bevölkerung Emmerthals zuerst gegen den Denkmalschutz, dann gegen die Schaffung eines Dokumentationsortes thematisieren. Und er wird den aus einem Auswahlprozess hervorgegangenen Entwurf der 'Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck' vorstellen, dessen Realisierung nun ansteht.

Der Vortrag findet im Rahmen der 'Montagsvorträge 2018' des 'Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege' in Hannover statt.
Kooperationspartner der Veranstaltung: 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.'.

 

(Freitag) 4. Mai 2018

»Stadt-Galerie Hameln - ein Blick hinter das Shopping Center«
I n t e r n e  (nicht-öffentliche) Themen-Führung  für Vereins-Mitglieder (Nr. 1)

Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Ort : ›Stadt-Galerie Hameln‹ (Pferdemarkt 1; 31785 Hameln)

Beginn: 17.45 Uhr

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Stadt-Galerie Hameln - (Foto: ECE)

Wer kennt es nicht in Hameln, seit dem ersten Spatenstich im April des Jahres 2006, das Ortsbild ›Stadt-Galerie‹? Aber wer weiß schon, was hinter den Kulissen passiert?

Fernab der 'Ladenstraßen' der ›Stadt-Galerie Hameln‹, die vor zehn Jahren, am 8. März 2008, in Hameln eröffnet wurde, wird einem kleinen, internen Kreis von Vereins-Mitgliedern der Blick hinter die Kulissen des 'Einkaufs-Centers' gewährt, werden diese das Geschehen hinter dem 'Shopping-Geschehen' kennenlernen, darüber hinaus sicher auch neue Sichtweisen.

 

(Mittwoch) 11. April 2018

Ulrich E. G. Schrock

Vor hundert Jahren: Hamelner Notgeld im Jahre 1918 – neue Erkenntnisse sowie Nachmeldungen

Vortrag (illustriert)

In Kooperation mit dem ›Stadtarchiv Hameln‹

Ort :›Pfortmühle‹ (Sudetenstraße 1; 31785 Hameln); Vortragsraum in der 3. Etage

Beginn: 19.00 Uhr

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50 Pfennig-Gutschein. - Notgeld der Stadt Hameln aus dem Jahre 1918
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Im reich illustrierten Vortrag, der in Kooperation mit dem Stadtarchiv Hameln‹ stattfindet, wird der Referent besonders auf die monetäre Situation in der Stadt Hameln im Jahre 1918, dem letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges eingehen, darüber hinaus aber auch neue Erkenntnisse zur Hamelner Notgeldgeschichte in Wort und Bild, darunter neue Emittenten sowie in jüngerer Zeit erst bekannt gewordene und im Kontext einer Wirtschaftsgeschichte der Stadt Hameln im 20. Jahrhundert lokal weitestgehend noch unbekannte Emissionen, erstmals in Hameln vorstellen, Lokal-, Wirtschafts-, Kunst- sowie Zeitgeschichte bei dieser gern vernachlässigten Thematik verzahnen.

Realien der ›Sammlung Schrock‹ sowie Archivalien des ›Stadtarchivs Hameln‹ zum Thema werden während der Veranstaltung in Vitrinen zu sehen sein.

Ein barrierefreier Zugang zur Veranstaltung ist möglich (Rücksprache über: 05151-202-1339), der Eintritt frei.

 

(Samstag) 7. April 2018

Einweihung des Denkmals sowie der Neugestaltung des Gräberfeldes C 1
auf dem Friedhof Am Wehl

Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von den ›Hamelner Blechbläsern‹

Ort :Friedhof Am Wehl in Hameln; Gräberfeld C 1

Beginn: 14.00 Uhr

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Gräberfeld C 1 (NS-Opfer des 'Zuchthauses Hameln') auf dem Hamelner
'Waldfriedhof Am Wehl' nach der Neugestaltung 2017/18
Der umgesetzte Entwurf für das Denkmal im Hintergrund geht auf Svenja Broska
zurück, ehemals Schülerin des Hamelner 'Albert-Einstein-Gymnasiums'
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln).

Zur Einweihung der Neugestaltung des Gräberfelds der NS-Opfer des Zuchthauses Hameln und des zugehörigen Denkmals veranstalten die 'Stadt Hameln' und der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' auf dem Gelände des Friedhofs Am Wehl eine Feierstunde.

181 Tafeln auf dem nach seiner widerrechtlichen Einebnung im Jahre 1976 nun wieder hergestellten Gräberfeld C 1 tragen die Namen der hier bestatteten Zuchthausopfer.

Am Rande des Gräberfelds informieren Stelen über die Schicksale der hier liegenden Opfer der NS-Zeit und die Zustände, die damals im Zuchthaus herrschten. Der nun umgesetzte Entwurf für das Denkmal geht auf Svenja Broska zurück, ehemals Schülerin des Hamelner 'Albert-Einstein-Gymnasiums' (AEG). Im Rahmen eines vom 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' initiierten Projekts hatten sich 2013/14 Schülerinnen und Schüler des 'AEG' für eine würdige Gestaltung des Gräberfeldes engagiert.

Die Rekonstruktion des Gräberfelds, seine nachträgliche Anerkennung als Kriegsgräberstätte und die Initiative zur Errichtung des Denkmals wären ohne die langjährige historische Arbeit des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' und insbesondere seines Vorsitzenden Bernhard Gelderblom nicht möglich gewesen.

Angehörige verstorbener Häftlinge aus den Niederlanden und Deutschland werden während der Feierstunde anwesend sein. Musikalisch gestaltet wird die Feierstunde von den 'Hamelnern Blechbläsern'.

Im Anschluss an die Feierstunde besteht in der Gaststätte 'Dasos' (Friedhof Am Wehl 1, 31787 Hameln), knapp 200 Meter unterhalb des Waldfriedhofes, die Möglichkeit zum Gespräch.

 
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2017

 

Im September 2017 bietet der Verein die folgenden drei Führungen an:

 

Diese Führung muss im September leider ausfallen, da Herr Kruse erkrankt ist.
Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Jan Kruse, Die Hamelner Schleusen

Nachdem mehrere Jahrhunderte lang das berüchtigte „Hamelner Loch“ die Weserschifffahrt behindert hatte, ließ die Regierung in Hannover 1734 die erste Schleuse durch den Werder bauen. Die Entwicklung der Dampfschifffahrt forderte den Bau einer neuen größeren Schleuse, die parallel zur ältesten Schleuse 1871 errichtet wurde. Bereits 60 Jahre später – 1933 – wurde dann die dritte Hamelner Schleuse fertiggestellt, die Schleppzugschleuse auf dem westlichen Weserufer.
Treffpunkt zur Führung: Eingang zur Stadtbücherei (Pfortmühle)

 

Freitag, 15. September 2017, 17.00 Uhr

Architekt Karsten Jürgens, „Vom Kreiskrankenhaus Hameln-Pyrmont zum Gesundheits-Campus“

Herr Jürgens wird Erläuterungen zur Entwicklung des Gebäudeensembles geben. Soweit möglich wird er dabei auf die historisch ältesten Gebäude und deren Entwicklung eingehen und dann die wesentlichen Baumaßnahmen des Landkreises und des Gesundheitscampus (Sana-Klinikum) darstellen, die durch sein Büro seit nunmehr neun Jahren betreut werden.

Führung im kleinen Kreis
Treffpunkt: Haupteingang Hermannstraße

 

Freitag, 29. September 2017, 16 Uhr

Bernhard Gelderblom, Dagmar Köhler, Joachim Schween
Fahrradführung zu den drei Standorten der Elisabeth-Selbert-Schule

Alle werden nach der Einrichtung des Bildungscampus eine tiefgreifende Veränderung erfahren.

Treffpunkt: Schule am Langen Wall
In Kooperation mit dem ADFC Hameln-Pyrmont, Horst Maler, horst@adfc-hameln.de

 

Außerdem findet im Rahmen der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont der folgende Vortrag statt:

Dienstag, 19. September 2017, 19 Uhr

Bernhard Gelderblom, Vom glücklichsten Jahrhundert der Hamelner Geschichte
Die Stadt zwischen Reformation, Renaissance und Dreißigjährigem Krieg

Vortrag im Münster St. Bonifatius

Unmittelbar im Anschluss an die Herbstferien bietet der Verein in Kooperation mit der Dewezet vier Veranstaltungen aus Anlass "400 Jahre Hochzeitshaus Hameln" an, die noch gesondert angekündigt werden.

 
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2016

 

 
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Nach Stationen in den Niederlanden (Haaren), Belgien (Löwen) sowie Esterwegen und Osnabrück wird die Ausstellung
Bürger aus den Benelux-Staaten als NS-Verfolgte im Zuchthaus Hameln 1942-1945
jetzt an ihrem fünften Standort erneut in Belgien gezeigt.
Heimatmuseum von St. Vith, vom 5. Oktober bis 4. November 2016.

 

Am Freitag, 4. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Heimatmuseum von St. Vith eine Abschlussveranstaltung statt, bei der Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte als Ausstellungsmacher anwesend sind.

 
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Mittwoch, 9. November 2016, 17.30 Uhr

Putzen der in Hameln verlegten Stolpersteine - 9. November 17.00 Uhr

Nach vier Verlegungen des Künstlers Gunter Demnig liegen in Hameln 68 Stolpersteine. Da die glänzende Oberfläche der Stolpersteine mit der Zeit abstumpft, müssen diese regelmäßig gereinigt werden.
Zusammen mit den Jungsozialisten, der evangelischen Jugend will unser Verein am 9. November um 17.00 alle Stolpersteine putzen.

Einzelheiten und Treffpunkt

„Der Ermordeten der NS-Zeit gedenken“

„Stolpersteine“ in Hameln wieder zum Glänzen bringen

Der 9. November 1938 gehört in der deutschen Geschichte zu den Tagen, an die man sich immer mit Entsetzen erinnern muss.
In der Reichspogromnacht wurden in ganz Deutschland unzählige Synagogen in Brand gesetzt, Läden geplündert, Friedhöfe verwüstet und jüdische Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Damit begann eine vom Rassenwahn der Nationalsozialisten diktierte beispiellose Verfolgung und Vernichtung einzelner Menschengruppen. Neben Juden fielen den Nationalsozialisten auch Linke, Homosexuelle, Behinderte und andere Gruppen zum Opfer.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Hamelner Stadtrats vom 26. Juni 2013 verlegt der Künstler Gunter Demnig auch in Hameln „Stolpersteine“. Sie liegen vor den Häusern, in denen die Ermordeten vor ihrer Deportation gelebt haben und machen damit die Schandtaten der NS-Zeit, die auch in Hameln verübt worden sind, sichtbar.

"Es ist für unsere Stadt eine große Bereicherung, dass die Stolpersteine ihren Platz gefunden haben. Durch die Reinigungsaktion lassen wir die Geschichte nicht einfach ruhen, sondern beschäftigen uns aktiv mit den Grausamkeiten der Vergangenheit" betonen die Veranstalter Bernhard Gelderblom, Peter Kurbjuweit und Silvia Büthe.

Um der Opfer zu gedenken, werden die Evangelische Jugend, die Linke zusammen mit ihrer Jugendorganisation Solid, Jusos, Grüne Jugend und Mitglieder des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. am 9. November die Stolpersteine reinigen und zu jedem Stein eine Rose niederlegen.

Um 16 Uhr treffen sich alle Beteiligten neben der Hochzeitshausterrasse am Haupteingang zur Marktkirche. Dort findet die Aufteilung in „Gruppen“ statt, bei der die 68 bisher in Hameln verlegten Stolpersteine zugeordnet werden. Für Reinigungsmittel und die Blumen ist gesorgt.

In den Räumen des Evangelischen Jugenddienstes in der Osterstrasse 26 findet der Ausklang statt. Dort gibt es nicht nur heißen Tee. Bernhard Gelderblom wird mit den Teilnehmern einen Blick auf die 1930er Jahre in Hameln werfen und unter dem Thema „Die Hamelner Jugend zwischen Widerstand und Anpassung“ den Zuhörern und Zuhörerinnen lokale Ereignisse präsentieren.
Die gemeinsame Initiative von Kirche, Parteien und des Hamelner Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte möchte dazu auffordern, nie zu vergessen, welche Gräueltaten in der NS-Zeit verübt wurden und als Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus die Wichtigkeit von Vielfalt, aber auch von gegenseitiger Unterstützung und Schutz herausstellen.
Zur Reinigung der Hamelner Stolpersteine sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

 
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Donnerstag, 10. November 2016, 16 Uhr im Vortragsraum des Museums Hameln

Joachim Schween

Vom Café am Ring zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke: Der Architekt R. Simon,
Eine Veranstaltung des Museums Hameln

 
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Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr in der St. Nicolaikirche in Coppenbrügge

Bernhard Gelderblom

Vorstellung des Buches „Die Juden in Coppenbrügge“

Nach dem Buch „Die Juden in den Dörfern des Fleckens Salzhemmendorf“ (2013 im Mitzkat Verlag Holzminden) erscheint nun im selben Verlag eine weitere Arbeit des Autors zu den Juden im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Um 19.00 findet in der St. Nicolaikirche eine Friedensandacht statt, zu der auch die Teilnehmer der Buchvorstellung eingeladen sind. Begleitet wird die Buchvorstellung vom Posaunenchor der Kirchengemeinde.

 
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Die „Dokumentation Bückeberg“ hat am 20./21. September einen Workshop mit Wissenschaftlern aus Deutschland veranstaltet und dabei ihr Konzept für einen Rundweg zur Diskussion gestellt.

Der Bericht der Dewezet „Der Bückeberg soll ‚Lernort‘ werden“ vom 28. September findet sich hier.

 

Die „Dokumentation Bückeberg“ stellt ihr Projekt den politischen Gremien vor:

 

2015

 

 

2014

 

 

2013

 

  

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