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Frühere Termine und Veranstaltungen
 

2018

 

Offene Führung über den Bückeberg

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Führung
über das Gelände des Bückebergs ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird auf dem Gelände die Hintergründe,
den Ablauf, die Inhalte und die Ziele des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten.

Anschließend wird er den Gestaltungsentwurf eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck vorstellen und erläutern,
der auf dem Gelände realisiert werden soll.

Zeit und Ort: Freitag, den 9. Februar 2018 um 16 Uhr.
Treffpunkt: Parkplatz des Friedhofs Hagenohsen
(Gehrkuhlenweg; am nördlichen Ortseingang von Hagenohsen)

Bitte auf festes, wasserdichtes Schuhwerk sowie warme Kleidung achten.
Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

 

Vortrag und Diskussion zum Bückeberg-Projekt

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Projekt eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird zunächst Funktion und Bedeutung des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten. Das Fest, das von 1933 bis 1937 fünfmal stattfand, gehörte zu den größten Massenkundgebungen des Regimes. Es sollte die Bevölkerung auf „Volksgemeinschaft“ und Treue zum „Führer“ einschwören, aber auch auf den kommenden Krieg vorbereiten. Die Menschen ließen sich damals allzu willig auf die Heilsversprechen des Regimes ein.

Im zweiten Teil des Abends soll der gegenwärtig in der Öffentlichkeit kontrovers besprochene Gestaltungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck für einen Dokumentations- und Lernort Bückeberg vorgestellt und diskutiert werden.

Zeit und Ort:
Montag, den 12. Februar 2018, um 20.00 Uhr
in der Sumpfblume, Am Stockhof 2A, 31785 Hameln

 

(Samstag) 7. April 2018

Einweihung des Denkmals sowie der Neugestaltung des Gräberfeldes C 1 auf dem Friedhof Am Wehl.

Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von den Hamelner Blechbläsern.

Ort :Friedhof Am Wehl in Hameln; Gräberfeld C 1.

Beginn: 14.00 Uhr.

 
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2017

 

Im September 2017 bietet der Verein die folgenden drei Führungen an:

 

Diese Führung muss im September leider ausfallen, da Herr Kruse erkrankt ist.
Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Jan Kruse, Die Hamelner Schleusen

Nachdem mehrere Jahrhunderte lang das berüchtigte „Hamelner Loch“ die Weserschifffahrt behindert hatte, ließ die Regierung in Hannover 1734 die erste Schleuse durch den Werder bauen. Die Entwicklung der Dampfschifffahrt forderte den Bau einer neuen größeren Schleuse, die parallel zur ältesten Schleuse 1871 errichtet wurde. Bereits 60 Jahre später – 1933 – wurde dann die dritte Hamelner Schleuse fertiggestellt, die Schleppzugschleuse auf dem westlichen Weserufer.
Treffpunkt zur Führung: Eingang zur Stadtbücherei (Pfortmühle)

 

Freitag, 15. September 2017, 17.00 Uhr

Architekt Karsten Jürgens, „Vom Kreiskrankenhaus Hameln-Pyrmont zum Gesundheits-Campus“

Herr Jürgens wird Erläuterungen zur Entwicklung des Gebäudeensembles geben. Soweit möglich wird er dabei auf die historisch ältesten Gebäude und deren Entwicklung eingehen und dann die wesentlichen Baumaßnahmen des Landkreises und des Gesundheitscampus (Sana-Klinikum) darstellen, die durch sein Büro seit nunmehr neun Jahren betreut werden.

Führung im kleinen Kreis
Treffpunkt: Haupteingang Hermannstraße

 

Freitag, 29. September 2017, 16 Uhr

Bernhard Gelderblom, Dagmar Köhler, Joachim Schween
Fahrradführung zu den drei Standorten der Elisabeth-Selbert-Schule

Alle werden nach der Einrichtung des Bildungscampus eine tiefgreifende Veränderung erfahren.

Treffpunkt: Schule am Langen Wall
In Kooperation mit dem ADFC Hameln-Pyrmont, Horst Maler, horst@adfc-hameln.de

 

Außerdem findet im Rahmen der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont der folgende Vortrag statt:

Dienstag, 19. September 2017, 19 Uhr

Bernhard Gelderblom, Vom glücklichsten Jahrhundert der Hamelner Geschichte
Die Stadt zwischen Reformation, Renaissance und Dreißigjährigem Krieg

Vortrag im Münster St. Bonifatius

Unmittelbar im Anschluss an die Herbstferien bietet der Verein in Kooperation mit der Dewezet vier Veranstaltungen aus Anlass "400 Jahre Hochzeitshaus Hameln" an, die noch gesondert angekündigt werden.

 
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2016

 

 
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Nach Stationen in den Niederlanden (Haaren), Belgien (Löwen) sowie Esterwegen und Osnabrück wird die Ausstellung
Bürger aus den Benelux-Staaten als NS-Verfolgte im Zuchthaus Hameln 1942-1945
jetzt an ihrem fünften Standort erneut in Belgien gezeigt.
Heimatmuseum von St. Vith, vom 5. Oktober bis 4. November 2016.

 

Am Freitag, 4. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Heimatmuseum von St. Vith eine Abschlussveranstaltung statt, bei der Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte als Ausstellungsmacher anwesend sind.

 
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Mittwoch, 9. November 2016, 17.30 Uhr

Putzen der in Hameln verlegten Stolpersteine - 9. November 17.00 Uhr

Nach vier Verlegungen des Künstlers Gunter Demnig liegen in Hameln 68 Stolpersteine. Da die glänzende Oberfläche der Stolpersteine mit der Zeit abstumpft, müssen diese regelmäßig gereinigt werden.
Zusammen mit den Jungsozialisten, der evangelischen Jugend will unser Verein am 9. November um 17.00 alle Stolpersteine putzen.

Einzelheiten und Treffpunkt

„Der Ermordeten der NS-Zeit gedenken“

„Stolpersteine“ in Hameln wieder zum Glänzen bringen

Der 9. November 1938 gehört in der deutschen Geschichte zu den Tagen, an die man sich immer mit Entsetzen erinnern muss.
In der Reichspogromnacht wurden in ganz Deutschland unzählige Synagogen in Brand gesetzt, Läden geplündert, Friedhöfe verwüstet und jüdische Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Damit begann eine vom Rassenwahn der Nationalsozialisten diktierte beispiellose Verfolgung und Vernichtung einzelner Menschengruppen. Neben Juden fielen den Nationalsozialisten auch Linke, Homosexuelle, Behinderte und andere Gruppen zum Opfer.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Hamelner Stadtrats vom 26. Juni 2013 verlegt der Künstler Gunter Demnig auch in Hameln „Stolpersteine“. Sie liegen vor den Häusern, in denen die Ermordeten vor ihrer Deportation gelebt haben und machen damit die Schandtaten der NS-Zeit, die auch in Hameln verübt worden sind, sichtbar.

"Es ist für unsere Stadt eine große Bereicherung, dass die Stolpersteine ihren Platz gefunden haben. Durch die Reinigungsaktion lassen wir die Geschichte nicht einfach ruhen, sondern beschäftigen uns aktiv mit den Grausamkeiten der Vergangenheit" betonen die Veranstalter Bernhard Gelderblom, Peter Kurbjuweit und Silvia Büthe.

Um der Opfer zu gedenken, werden die Evangelische Jugend, die Linke zusammen mit ihrer Jugendorganisation Solid, Jusos, Grüne Jugend und Mitglieder des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. am 9. November die Stolpersteine reinigen und zu jedem Stein eine Rose niederlegen.

Um 16 Uhr treffen sich alle Beteiligten neben der Hochzeitshausterrasse am Haupteingang zur Marktkirche. Dort findet die Aufteilung in „Gruppen“ statt, bei der die 68 bisher in Hameln verlegten Stolpersteine zugeordnet werden. Für Reinigungsmittel und die Blumen ist gesorgt.

In den Räumen des Evangelischen Jugenddienstes in der Osterstrasse 26 findet der Ausklang statt. Dort gibt es nicht nur heißen Tee. Bernhard Gelderblom wird mit den Teilnehmern einen Blick auf die 1930er Jahre in Hameln werfen und unter dem Thema „Die Hamelner Jugend zwischen Widerstand und Anpassung“ den Zuhörern und Zuhörerinnen lokale Ereignisse präsentieren.
Die gemeinsame Initiative von Kirche, Parteien und des Hamelner Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte möchte dazu auffordern, nie zu vergessen, welche Gräueltaten in der NS-Zeit verübt wurden und als Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus die Wichtigkeit von Vielfalt, aber auch von gegenseitiger Unterstützung und Schutz herausstellen.
Zur Reinigung der Hamelner Stolpersteine sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

 
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Donnerstag, 10. November 2016, 16 Uhr im Vortragsraum des Museums Hameln

Joachim Schween

Vom Café am Ring zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke: Der Architekt R. Simon,
Eine Veranstaltung des Museums Hameln

 
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Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr in der St. Nicolaikirche in Coppenbrügge

Bernhard Gelderblom

Vorstellung des Buches „Die Juden in Coppenbrügge“

Nach dem Buch „Die Juden in den Dörfern des Fleckens Salzhemmendorf“ (2013 im Mitzkat Verlag Holzminden) erscheint nun im selben Verlag eine weitere Arbeit des Autors zu den Juden im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Um 19.00 findet in der St. Nicolaikirche eine Friedensandacht statt, zu der auch die Teilnehmer der Buchvorstellung eingeladen sind. Begleitet wird die Buchvorstellung vom Posaunenchor der Kirchengemeinde.

 
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Die „Dokumentation Bückeberg“ hat am 20./21. September einen Workshop mit Wissenschaftlern aus Deutschland veranstaltet und dabei ihr Konzept für einen Rundweg zur Diskussion gestellt.

Der Bericht der Dewezet „Der Bückeberg soll ‚Lernort‘ werden“ vom 28. September findet sich hier.

 

Die „Dokumentation Bückeberg“ stellt ihr Projekt den politischen Gremien vor:

 

2015

 

 

2014

 

 

2013

 

  

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