Aktuelles

Termine
Frühere Termine

Frühere Termine und Veranstaltungen
 

2018

 

Offene Führung über den Bückeberg

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Führung
über das Gelände des Bückebergs ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird auf dem Gelände die Hintergründe,
den Ablauf, die Inhalte und die Ziele des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten.

Anschließend wird er den Gestaltungsentwurf eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck vorstellen und erläutern,
der auf dem Gelände realisiert werden soll.

Zeit und Ort: Freitag, den 9. Februar 2018 um 16 Uhr.
Treffpunkt: Parkplatz des Friedhofs Hagenohsen
(Gehrkuhlenweg; am nördlichen Ortseingang von Hagenohsen)

Bitte auf festes, wasserdichtes Schuhwerk sowie warme Kleidung achten.
Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

 

Vortrag und Diskussion zum Bückeberg-Projekt

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte lädt zu einer Informationsveranstaltung zum Projekt eines Dokumentations- und Lernortes Bückeberg ein.

Der Historiker Bernhard Gelderblom wird zunächst Funktion und Bedeutung des „Reichserntedankfestes“ für das NS-Regime beleuchten. Das Fest, das von 1933 bis 1937 fünfmal stattfand, gehörte zu den größten Massenkundgebungen des Regimes. Es sollte die Bevölkerung auf „Volksgemeinschaft“ und Treue zum „Führer“ einschwören, aber auch auf den kommenden Krieg vorbereiten. Die Menschen ließen sich damals allzu willig auf die Heilsversprechen des Regimes ein.

Im zweiten Teil des Abends soll der gegenwärtig in der Öffentlichkeit kontrovers besprochene Gestaltungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck für einen Dokumentations- und Lernort Bückeberg vorgestellt und diskutiert werden.

Zeit und Ort:
Montag, den 12. Februar 2018, um 20.00 Uhr
in der Sumpfblume, Am Stockhof 2A, 31785 Hameln

 

(Samstag) 7. April 2018

Einweihung des Denkmals sowie der Neugestaltung des Gräberfeldes C 1 auf dem Friedhof Am Wehl.

Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von den Hamelner Blechbläsern.

Ort :Friedhof Am Wehl in Hameln; Gräberfeld C 1.

Beginn: 14.00 Uhr.

 

(Freitag) 9. November 2018

»Stolpersteine wieder zum Glänzen bringen«

Treffpunkt: 'Marktkirche St. Nikolai'  (Pferdemarkt)  in  31785 Hameln; vor dem Haupteingang

Beginn: 17.30 Uhr

Der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' wird gemeinsam mit anderen Verbänden, Institutionen und Einrichtungen am 9. November 2018 – wie schon in den Jahren zuvor – die im Stadtgebiet von Hameln seit 2013 verlegten 78 'Stolpersteine' reinigen, diese wieder zum Glänzen bringen, damit symbolisch der Verbrechen des Dritten Reiches gedenken.

 

 

(Mittwoch) 7. November 2018

»100 Jahre Weimarer Republik - 80 Jahre Reichspogromnacht -
Die Rolle der Polizei in Demokratie und Diktatur«

bild

 

bild
BArch, Bild 102-14381 / Georg Pahl /
CC-BY-SA 3.0

Zwei Vorträge im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema ›Die Rolle der Polizei in Demokratie und Diktatur‹. Zum Einladungs-Flyer.
Ort: 'Münster St. Bonifatius'  (Münsterkirchhof)  in  31785 Hameln
Beginn: 19.00 Uhr

Vortrag.

Dr. Dirk Götting ('Leiter des Polizeimuseums'; 'Polizeiakademie Niedersachsen')
»Zwischen Reform und Holocaust – die Polizei und das Scheitern der Weimarer Republik«
Es liegen nur zwei Jahrzehnte zwischen der Ausrufung der 'Republik von Weimar' am 9. November 1918 und der 'Reichspogromnacht' am 9. November 1938. Beide Ereignisse können unterschiedlicher kaum sein. Versprach doch die Republik den Aufbruch in ein neues Zeitalter, in Freiheit und politische Selbstbestimmung. Auch die Polizei war Teil dieses Veränderungsprozesses. Die Idee der Bürgerpolizei, des Freundes und Helfers, verlangte tiefgreifende Reformen.
Der 9. November 1938 dagegen steht für staatlich organisierte Ausgrenzung, Gewalt gegen Minderheiten und Terror. Dazwischen liegt ein Systemwechsel. Ein harmlos klingender Begriff für das Ende der ersten deutschen Demokratie. Der Übergang von einem demokratischen Rechtsstaat in eine totalitäre Herrschaft war von Gewalt geprägt. Und die Polizei? Als Herrschaftsinstrument des Staates setzte sie selbst Gewalt ein und war gleichzeitig das Ziel von Gewalt der Gegner der Republik. Doch auch der nationalsozialistische Staat bediente sich der Polizei und machte sie zum Vollstrecker staatlichen Unrechts, wofür bis heute vor allem die Beteiligung der Polizei am Holocaust steht.

Vortrag.

Bernhard Gelderblom ('Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.')
»Hameln 1918/1938 – Politik und Polizei in einer niedersächsischen Kleinstadt«
Das aus der Kaiserzeit stammende Hamelner Polizeikorps hatte die politischen Umwälzungen der Jahre 1918/19 unangetastet überstanden. Spätestens 1932, als sich die NSDA P zur Massenpartei entwickelt hatte, arbeitete die Hamelner Polizei immer offensichtlicher mit der SA zusammen.
Im Januar 1933 stellte sie sich willig in den Dienst des neuen Regimes. Die wenigen republikanisch gesinnten Beamten fielen Säuberungen zum Opfer. Bei den wilden Aktionen der SA gegen Arbeiter und Juden schaute die Polizei untätig zu.
Schirmherr der Veranstaltung: Carsten Rose (Direktor der 'Polizeiakademie Niedersachsen').
Kooperationspartner: 'Polizeidirektion Hameln-Pyrmont/Holzminden', 'Verein für regionale Kultur und Zeitgeschichte Hameln e.V.', 'Förderkreises für Polizeigeschichte Niedersachsen e.V.',  'Gewerkschaft der Polizei' (Bezirksgruppe PD Göttingen), 'Ev.-luth. Münster-Gemeinde Sankt Bonifatius Hameln'.

 

 

(Dienstag) 30. Oktober 2018

bild
'STADT-GALERIE Hameln' - (Foto: ECE)

»11.03.2008 bis  11.03.2018: Zehn Jahre 'Stadt-Galerie Hameln' – ein Blick hinter das Shopping Center«
Nicht-öffentliche Themen-Führung für Vereins-Mitglieder (Nr. 2)

Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Ort : 'Stadt-Galerie Hameln' (Pferdemarkt 1  in  31785 Hameln

Beginn: 17.30 Uhr

Wer kennt es nicht in Hameln – seit dem ersten Spatenstich am 12. April des Jahres 2006 – das Ortsbild 'Stadt-Galerie'? Aber wer weiß schon, was hinter den Kulissen passiert?
Fernab der ›Ladenstraßen‹ der 'Stadt-Galerie Hameln', die vor zehn Jahren – am 11. März 2008 – in Hameln eröffnet wurde, wird einem kleinen Kreis von Vereins-Mitgliedern der Blick hinter die Kulissen des ›Einkaufs-Centers‹ gewährt, werden diese das Geschehen hinter dem ›Shopping-Geschehen‹ kennenlernen, darüber hinaus sicher auch neue Sichtweisen.

 

(Montag) 15. Oktober 2018

Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 - 1937

am Montag, 15. Oktober 2018, um 19 Uhr im Vortragsraum der Dewezet, Osterstraße 16, 31785 Hameln

 

bild

 

Es sprechen:

Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Bernhard Gelderblom

 

(Donnerstag) 27. September 2018

5. 'Stolperstein'-Verlegung

bild
'Stolperstein'-Verlegung in Hameln am 27. September 2018 -
Verlege-Stelle: Kaiserstraße 21 -
Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln

Während der 5. Verlegung von 'Stolpersteinen' werden an drei weiteren Stellen im Stadtgebiet von Hameln zehn 'Stolpersteine' verlegt, so dass ab dem 27. September 2018 dann insgesamt 78 'Stolpersteine' im Hamelner Stadtgebiet an NS-Opfer erinnern.
Folgende Verlegungen werden an diesem Tag durch den Künstler Gunter Demnig im Hamelner Stadtgebiet vorgenommen:

Zeit: 9.00 Uhr.

Verlege-Stelle: Deisterstraße 45.
Verlegung von vier 'Stolpersteinen' für die jüdische Familie Birnbaum.

Zeit: ca. 9.30 Uhr.

Verlege-Stelle: Kaiserstraße 21.
Verlegung von fünf 'Stolpersteinen' für die jüdische Familie Blank.

Zeit: ca. 10.10 Uhr.

Verlege-Stelle: Ohsener Straße.
(hinter der Einmündung Ruthenstraße und vor der Einmündung Kuhbrückenstraße).
Verlegung eines 'Stolpersteins' für Willy Nega.

Angehörige der Familien Blank (ca. zehn Angehörige aus den USA, Großbritannien, Polen etc.) sowie Nega (ca. zehn Angehörige aus Großbritannien, Osnabrück und Hameln etc.) werden anwesend sein.
Die Verlegung wird u.a. durch einen Vertreter der 'Stadt Hameln' (Bürgermeisterin Karin Echtermann) und durch Schülerinnen und Schüler des 'Viktoria- Luise-Gymnasiums' begleitet.

 

(Dienstag) 25. September 2918

Bernhard Gelderblom

»Jüdisches Leben im Flecken Polle«
Vortrag

Ort : Grundschule Polle (Hintere Str. 15 in 37647 Polle)

Beginn: 19.00 Uhr

bild
Flecken Polle (Ldkr. Holzminden): Der jüdische Friedhof -
(Foto: Bernhard Gelderblom)

In Polle finden sich die frühesten Spuren jüdischen Lebens im 16. Jahrhundert. Die Zahl der jüdischen Familien lag zwischen vier und sechs. Juden bildeten damit eine bedeutende religiöse Minderheit im Ort. Seit 1843 war Polle mit der Stadt Bodenwerder zu einem Synagogenverband zusammengeschlossen. Sitz der Synagoge und Schule war in Polle.
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Blütezeit der Gemeinde. Das Zusammenleben von Christen und Juden gestaltete sich harmonisch. Als Händler, Kaufleute und Geldverleiher leisteten Juden einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsleben des Ortes.

Zur Zeit des Nationalsozialismus lebte nur noch die Familie Nachmann im Ort. Max Nachmann betrieb in der Burgstraße eine Manufaktur- und Modewarenhandlung. Die Familie musste die judenfeindlichen Maßnahmen des Regimes und den Judenhass der Bevölkerung erleiden.

Max Nachmann starb 1940 im israelitischen Krankenhaus in Hannover. Im Juli 1942 wurden seine Witwe Minna Nachmann und ihr Bruder Julius Rothenberg aus Polle nach Hannover und weiter in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort fanden beide den Tod.

Das einzige Überbleibsel des jüdischen Lebens in Polle ist heute der hoch über dem Ort liegende Friedhof. Nur wenige Bruchstücke von Grabsteinen haben sich erhalten.

 

(Donnerstag)  20. September 2018

Bernhard Gelderblom

»Die Hinrichtungen der britischen Besatzungsmacht im Zuchthaus Hameln 1945-1949 und die Auseinandersetzungen um die Gräber der Hingerichteten 1975-1986. Ein Kapitel der Hamelner Nachkriegsgeschichte«

Vortrag

Ort: 'Lalu'  im  'HefeHof' (HefeHof 29)  in  31785 Hameln

Beginn: 19.00 Uhr

bild
'Zuchthaus Hameln': Gebäudekomplex in den frühen 60er Jahren -
Im heute nicht mehr vorhandenen Westtrakt (markiert) wurden
von Dezember 1945 bis Januar 1949 insgesamt ca. 200 von britischen
Gerichten zu Tode verurteilte Männer und Frauen mit dem Galgen exekutiert.
Luftbild: Detail (Stadtarchiv Hameln).

Bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestimmte die britische Besatzungsmacht das Zuchthaus Hameln als zentrale Hinrichtungsstätte der britischen Zone. Hingerichtet wurden hauptsächlich deutsche Kriegsverbrecher, aber auch ehemalige polnische und sowjetische Zwangsarbeiter wegen Verbrechen an der deutschen Bevölkerung. Die ersten Hinrichtungen am 13. Dezember 1945 betrafen Mitglieder der Wachmannschaft der KZs Auschwitz und Bergen-Belsen.

Der Vortrag stellt anhand neu erschlossener britischer Quellen den Ablauf der Hinrichtungen dar, geht auf die britischen Kriegsverbrecherprozesse und ihre Rechtsgrundlagen ein, schildert konkrete Einzelschicksale.

Ein besonderes Kapitel ist der Nachgeschichte der Gräber der Hingerichteten gewidmet, die auf dem Waldfriedhof 'Am Wehl' anonym bestattet worden waren. Die Gräber wurden immer wieder zum Treffpunkt Rechtsradikaler. Im Jahre 1976 übergab die Stadt Hameln die Pflege der Gräber fatalerweise einer „Bürgerinitiative“, in der Mitglieder der NPD den Ton angaben. Diese schmückte das Gräberfeld mit Grabkreuzen und hielt dort Feierstunden ab. Nachdem Hameln nach Großdemonstrationen von FAP und NPD ins Blickfeld der überregionalen Medien geraten war, ließ die Stadt das Gräberfeld im Jahre 1986 einebnen.
Der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' ist Kooperationspartner dieses Vortrages, der eine Veranstaltung im 'Hamelner Forum' ist.

 

(Mittwoch) 29. August 2018

bild
'Relikt einer Arbeitswelt vergangener Zeit -
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Die ›Sammlung 'Historische Arbeitswelt'‹
I n t e r n e  (nicht-öffentliche) Themen-Führung  für Vereins-Mitglieder.
Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Treffpunkt: Wird persönlich bekannt gegeben!

Beginn: 18.00 Uhr

Kurt W. Burghardt (BURGHARDT-Unternehmensberatung) wird den Teilnehmern dieser nicht-öffentlichen, 
i n t e r n e n  Themen-Führung das Projekt ›Sammlung 'Historische Arbeitswelt'‹ skizzieren, ausgewählte Objekte präsentieren

 

(Samstag) 25. August 2018

Fahrradtour / Vereins-Grillen

bild
Die Hamelner Ortsteile Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld
im Ldkr. Hameln-Pyrmont - Luftbild: Detail (Stadtarchiv Hameln)

Ort: 31789 Hameln, Hasperder Straße 6
(bei Friedrich Baltruschat in Groß Hilligsfeld)

Beginn: 16.00 Uhr

Fahrradtour nach Groß Hilligsfeld mit einem Abstecher zum benachbarten 'Eichberg'
Gegen 18.30 Uhr: Beisammensein am Grill

Eine Speise- und Getränkeumlage wird vor Ort erbeten.

Treffpunkt: Hasperder Straße 6  in  31789 Hameln

Anmeldung: Bis  17. August 2018  bei Joachim Schween

 

(Dienstag) 12. Juni 2018

Feierstunde am Kenotaph des britischen Widerstandskämpfers Charles Machon
auf dem Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl'

Ort: 'Waldfriedhof Am Wehl'  in  Hameln, Gräberfeld F II

Beginn: 14.30 Uhr

Treffpunkt: Eingangsbereich des Waldfriedhofs

bild
Kenotaph des britischen Widerstandskämpfers Charles Machon
(1893-1944) auf dem Hamelner 'Waldfriedhof Am Wehl'
Detail: Inschrift auf der Frontseite
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Am 26. Oktober 1944 starb der britische Widerstandskämpfer Charles Machon im 'Zuchthaus Hameln'. Der Journalist lebte auf der Kanalinsel Guernsey. Die deutschen Besatzer der Insel hatten ihn »wegen Herstellung und Verbreitung von Flugschriften« zu zwei Jahren und einem Monat Zuchthaus verurteilt. Charles Machons Leichnam wurde auf dem 'Waldfriedhof Am Wehl' auf dem Gräberfeld F I in Grab-Nr. 102 bestattet.
Das Grab wurde 1973 beseitigt. Damals ist nicht beachtet worden, dass es sich um ein Grab handelte, das unter dem Schutz des 'Gesetzes über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft' steht und dauerndes Ruherecht genossen hätte.

Die Angehörigen wussten lange nichts vom Verbleib des Leichnams, auch nicht, dass Charles Machon zuletzt im 'Zuchthaus Hameln' eingesessen hatte. Durch die Forschungsarbeit des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V:' konnte 2017 die Suche glücklich zu einem Erfolg geführt werden.

Durch die 'Stadt Hameln' und den 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' wurde inzwischen ein Kenotaph als neues Grabmal finanziert. Da das ursprüngliche Grab von Charles Machon gegenwärtig belegt ist, wurde – unweit der ursprünglichen Begräbnisstätte – dieser Kenotaph auf dem Gräberfeld F II aufgestellt, wo ausländische Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs liegen.

Am 12. Juni 2018 wird Philip Machon, der Enkel von Charles Machon, zu einer kleinen Feierstunde am Grab seines Großvaters in Hameln sein, begleitet von seiner Ehefrau Diana und der Archäologin Gilly Carr.

Der Hamelner Oberbürgermeister Claudio Griese, die Archäologin Gilly Carr sowie Bernhard Gelderblom ('Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.') werden einige Worte sprechen.

Kooperationspartner der Feierstunde: 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' sowie die 'Stadt  Hameln'.

Ausführliche Informationen zum Schicksal von Charles Machon finden sich in diesem → PDF-Dokument sowie in der Online-Enzyklopädie 'Wikipedia' sub verbo → Charles Machon.

 

(Donnerstag) 7. Juni 2018

2. 'Bückeberg Dialog'.
Ort: Landkreis Hameln-Pyrmont, ›Kreishaus‹ (Süntelstraße 9, 31785 Hameln).
Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!
Beginn: 18.30 Uhr (im Großen Sitzungsraum).
Ziel dieses »2. 'Bückeberg Dialogs'«, zu dem Landrat Tjark Bartels einlädt, ist es, die Anregungen, die im Vorfeld und während des »1. 'Bückeberg Dialogs'« am 24. Mai 2018 zum ›Dokumentations- und Lernort Bückeberg‹ eingegangen sind, zusammengefasst zu präsentieren und die Möglichkeiten im Rahmen des Gestaltungsentwurfes konstruktiv abzuwägen.
Aus organisatorischen Gründen wird bis zum 6. Juni 2018 um Anmeldung unter 05151 / 9039001 bzw. über eine E-Mail an  Justus Brennecke  gebeten.

 

(Montag) 4. Juni 2918

Bernhard Gelderblom

Ein Volk dankt seinem Führer. Die Reichserntedankfeste am Bückeberg bei Hameln und der schwierige Weg zu einem Dokumentations- und Lernort

Vortrag 

Im Rahmen der 'Montagsvorträge 2018' des 'Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege'

Ort: 'Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege' (Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover)

Beginn: 18.00 Uhr.

bild
Gelände des Festplatzes der 'Reichserntedankfeste' (markiert) am Nordhang
des Bückeberges in der Gemeinde Emmerthal im Ldkr. Hameln-Pyrmont
Luftbild: Detail (Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Das 'Reichserntedankfest' am Bückeberg bei Hameln war eines der größten Massenfeste der Nationalsozialisten. Bei den Kundgebungen unter freiem Himmel sollte nach der NS-Ideologie die »Volksgemeinschaft« erlebbar werden. Das Fest – zum ersten Mal gefeiert am 1. Oktober 1933 – besetzte und überformte einen kirchlichen Feiertag. Wichtigster Programmbestandteil war eine große, bis zu einer Stunde dauernde Militärübung. Zuletzt nahmen über eine Million Menschen aus dem ganzen Deutschen Reich teil, darunter führende Nationalsozialisten.

Als Festplatz diente eine künstlich abgeflachte Rasenfläche am Nordhang des Bückeberges mit idyllischem Blick auf die Weser, die Albert Speer in fünfjähriger Arbeit nach einer Idee von Propagandaminister Joseph Goebbels als eine Art amphitheatralische Naturbühne gestaltet hatte, auf der die Masse sich selbst sehen und an ihrer Größe berauschen konnte. Der wie ein Laufsteg erhobene »Führerweg«, auf dem der Diktator das Bad in der Menge nahm, ist noch heute zu betrachten.
Seit 2011 steht das Gelände in der Gemeinde Emmerthal unter Denkmalschutz. Historiker messen ihm eine Bedeutung als historischer Erinnerungsort auf nationaler Ebene bei. Denn es gehört neben dem 'Reichsparteitagsgelände' in Nürnberg, den Ruinen des 'KdF-Seebades Prora' auf Rügen und dem einstigen 'Reichssportfeld Berlin' zu den wenigen noch bestehenden Orten, an denen die Nationalsozialisten um Zustimmung in der Bevölkerung warben und die »Volksgemeinschaft« manipulativ inszenierten.

Nach der Denkmaleinstufung stellte sich die Frage nach einem Vermittlungskonzept für das Gelände, für das es bis dahin keinerlei Informationen vor Ort gab. Nach einer Reihe von Workshops, Fachforen und öffentlichen Veranstaltungen entschied der Kreistag des Landkreises Hameln-Pyrmont im März 2018 zugunsten eines Lern- und Dokumentationsortes. Der ausgewählte Gestaltungsentwurf wurde öffentlich präsentiert. Seine Umsetzung, die auch die 'Stiftung niedersächsische Gedenkstätten' unterstützt, ist noch für dieses Jahr vorgesehen.

Der Vortrag von Bernhard Gelderblom wird anhand reichen Bildmaterials etwas zum Charakter und der Zielsetzung des neben dem 1. Mai in Berlin größten Massenaufmarsches der NS-Zeit sagen. Er wird u. a. auch den massiven Widerstand von Teilen der örtlichen Bevölkerung Emmerthals zuerst gegen den Denkmalschutz, dann gegen die Schaffung eines Dokumentationsortes thematisieren. Und er wird den aus einem Auswahlprozess hervorgegangenen Entwurf der 'Arbeitsgemeinschaft Jung/Ermisch/Kerck' vorstellen, dessen Realisierung nun ansteht.

Der Vortrag findet im Rahmen der 'Montagsvorträge 2018' des 'Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege' in Hannover statt.
Kooperationspartner der Veranstaltung: 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.'.

 

(Freitag) 4. Mai 2018

»Stadt-Galerie Hameln - ein Blick hinter das Shopping Center«
I n t e r n e  (nicht-öffentliche) Themen-Führung  für Vereins-Mitglieder (Nr. 1)

Teilnahme ist nur nach persönlicher Anmeldung möglich!

Ort : ›Stadt-Galerie Hameln‹ (Pferdemarkt 1; 31785 Hameln)

Beginn: 17.45 Uhr

bild
Stadt-Galerie Hameln - (Foto: ECE)

Wer kennt es nicht in Hameln, seit dem ersten Spatenstich im April des Jahres 2006, das Ortsbild ›Stadt-Galerie‹? Aber wer weiß schon, was hinter den Kulissen passiert?

Fernab der 'Ladenstraßen' der ›Stadt-Galerie Hameln‹, die vor zehn Jahren, am 8. März 2008, in Hameln eröffnet wurde, wird einem kleinen, internen Kreis von Vereins-Mitgliedern der Blick hinter die Kulissen des 'Einkaufs-Centers' gewährt, werden diese das Geschehen hinter dem 'Shopping-Geschehen' kennenlernen, darüber hinaus sicher auch neue Sichtweisen.

 

(Mittwoch) 11. April 2018

Ulrich E. G. Schrock

Vor hundert Jahren: Hamelner Notgeld im Jahre 1918 – neue Erkenntnisse sowie Nachmeldungen

Vortrag (illustriert)

In Kooperation mit dem ›Stadtarchiv Hameln‹

Ort :›Pfortmühle‹ (Sudetenstraße 1; 31785 Hameln); Vortragsraum in der 3. Etage

Beginn: 19.00 Uhr

bild
50 Pfennig-Gutschein. - Notgeld der Stadt Hameln aus dem Jahre 1918
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln)

Im reich illustrierten Vortrag, der in Kooperation mit dem Stadtarchiv Hameln‹ stattfindet, wird der Referent besonders auf die monetäre Situation in der Stadt Hameln im Jahre 1918, dem letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges eingehen, darüber hinaus aber auch neue Erkenntnisse zur Hamelner Notgeldgeschichte in Wort und Bild, darunter neue Emittenten sowie in jüngerer Zeit erst bekannt gewordene und im Kontext einer Wirtschaftsgeschichte der Stadt Hameln im 20. Jahrhundert lokal weitestgehend noch unbekannte Emissionen, erstmals in Hameln vorstellen, Lokal-, Wirtschafts-, Kunst- sowie Zeitgeschichte bei dieser gern vernachlässigten Thematik verzahnen.

Realien der ›Sammlung Schrock‹ sowie Archivalien des ›Stadtarchivs Hameln‹ zum Thema werden während der Veranstaltung in Vitrinen zu sehen sein.

Ein barrierefreier Zugang zur Veranstaltung ist möglich (Rücksprache über: 05151-202-1339), der Eintritt frei.

 

(Samstag) 7. April 2018

Einweihung des Denkmals sowie der Neugestaltung des Gräberfeldes C 1
auf dem Friedhof Am Wehl

Die Feierstunde wird musikalisch umrahmt von den ›Hamelner Blechbläsern‹

Ort :Friedhof Am Wehl in Hameln; Gräberfeld C 1

Beginn: 14.00 Uhr

bild
Gräberfeld C 1 (NS-Opfer des 'Zuchthauses Hameln') auf dem Hamelner
'Waldfriedhof Am Wehl' nach der Neugestaltung 2017/18
Der umgesetzte Entwurf für das Denkmal im Hintergrund geht auf Svenja Broska
zurück, ehemals Schülerin des Hamelner 'Albert-Einstein-Gymnasiums'
(Foto: Regionale Kultur- u. Zeitgeschichte Hameln).

Zur Einweihung der Neugestaltung des Gräberfelds der NS-Opfer des Zuchthauses Hameln und des zugehörigen Denkmals veranstalten die 'Stadt Hameln' und der 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' auf dem Gelände des Friedhofs Am Wehl eine Feierstunde.

181 Tafeln auf dem nach seiner widerrechtlichen Einebnung im Jahre 1976 nun wieder hergestellten Gräberfeld C 1 tragen die Namen der hier bestatteten Zuchthausopfer.

Am Rande des Gräberfelds informieren Stelen über die Schicksale der hier liegenden Opfer der NS-Zeit und die Zustände, die damals im Zuchthaus herrschten. Der nun umgesetzte Entwurf für das Denkmal geht auf Svenja Broska zurück, ehemals Schülerin des Hamelner 'Albert-Einstein-Gymnasiums' (AEG). Im Rahmen eines vom 'Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' initiierten Projekts hatten sich 2013/14 Schülerinnen und Schüler des 'AEG' für eine würdige Gestaltung des Gräberfeldes engagiert.

Die Rekonstruktion des Gräberfelds, seine nachträgliche Anerkennung als Kriegsgräberstätte und die Initiative zur Errichtung des Denkmals wären ohne die langjährige historische Arbeit des 'Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V.' und insbesondere seines Vorsitzenden Bernhard Gelderblom nicht möglich gewesen.

Angehörige verstorbener Häftlinge aus den Niederlanden und Deutschland werden während der Feierstunde anwesend sein. Musikalisch gestaltet wird die Feierstunde von den 'Hamelnern Blechbläsern'.

Im Anschluss an die Feierstunde besteht in der Gaststätte 'Dasos' (Friedhof Am Wehl 1, 31787 Hameln), knapp 200 Meter unterhalb des Waldfriedhofes, die Möglichkeit zum Gespräch.

 
Bild
 

2017

 

Im September 2017 bietet der Verein die folgenden drei Führungen an:

 

Diese Führung muss im September leider ausfallen, da Herr Kruse erkrankt ist.
Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Jan Kruse, Die Hamelner Schleusen

Nachdem mehrere Jahrhunderte lang das berüchtigte „Hamelner Loch“ die Weserschifffahrt behindert hatte, ließ die Regierung in Hannover 1734 die erste Schleuse durch den Werder bauen. Die Entwicklung der Dampfschifffahrt forderte den Bau einer neuen größeren Schleuse, die parallel zur ältesten Schleuse 1871 errichtet wurde. Bereits 60 Jahre später – 1933 – wurde dann die dritte Hamelner Schleuse fertiggestellt, die Schleppzugschleuse auf dem westlichen Weserufer.
Treffpunkt zur Führung: Eingang zur Stadtbücherei (Pfortmühle)

 

Freitag, 15. September 2017, 17.00 Uhr

Architekt Karsten Jürgens, „Vom Kreiskrankenhaus Hameln-Pyrmont zum Gesundheits-Campus“

Herr Jürgens wird Erläuterungen zur Entwicklung des Gebäudeensembles geben. Soweit möglich wird er dabei auf die historisch ältesten Gebäude und deren Entwicklung eingehen und dann die wesentlichen Baumaßnahmen des Landkreises und des Gesundheitscampus (Sana-Klinikum) darstellen, die durch sein Büro seit nunmehr neun Jahren betreut werden.

Führung im kleinen Kreis
Treffpunkt: Haupteingang Hermannstraße

 

Freitag, 29. September 2017, 16 Uhr

Bernhard Gelderblom, Dagmar Köhler, Joachim Schween
Fahrradführung zu den drei Standorten der Elisabeth-Selbert-Schule

Alle werden nach der Einrichtung des Bildungscampus eine tiefgreifende Veränderung erfahren.

Treffpunkt: Schule am Langen Wall
In Kooperation mit dem ADFC Hameln-Pyrmont, Horst Maler, horst@adfc-hameln.de

 

Außerdem findet im Rahmen der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont der folgende Vortrag statt:

Dienstag, 19. September 2017, 19 Uhr

Bernhard Gelderblom, Vom glücklichsten Jahrhundert der Hamelner Geschichte
Die Stadt zwischen Reformation, Renaissance und Dreißigjährigem Krieg

Vortrag im Münster St. Bonifatius

Unmittelbar im Anschluss an die Herbstferien bietet der Verein in Kooperation mit der Dewezet vier Veranstaltungen aus Anlass "400 Jahre Hochzeitshaus Hameln" an, die noch gesondert angekündigt werden.

 
Bild
 

2016

 

 
Bild
 

Nach Stationen in den Niederlanden (Haaren), Belgien (Löwen) sowie Esterwegen und Osnabrück wird die Ausstellung
Bürger aus den Benelux-Staaten als NS-Verfolgte im Zuchthaus Hameln 1942-1945
jetzt an ihrem fünften Standort erneut in Belgien gezeigt.
Heimatmuseum von St. Vith, vom 5. Oktober bis 4. November 2016.

 

Am Freitag, 4. November 2016, findet um 19.00 Uhr im Heimatmuseum von St. Vith eine Abschlussveranstaltung statt, bei der Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte als Ausstellungsmacher anwesend sind.

 
Bild
 

Mittwoch, 9. November 2016, 17.30 Uhr

Putzen der in Hameln verlegten Stolpersteine - 9. November 17.00 Uhr

Nach vier Verlegungen des Künstlers Gunter Demnig liegen in Hameln 68 Stolpersteine. Da die glänzende Oberfläche der Stolpersteine mit der Zeit abstumpft, müssen diese regelmäßig gereinigt werden.
Zusammen mit den Jungsozialisten, der evangelischen Jugend will unser Verein am 9. November um 17.00 alle Stolpersteine putzen.

Einzelheiten und Treffpunkt

„Der Ermordeten der NS-Zeit gedenken“

„Stolpersteine“ in Hameln wieder zum Glänzen bringen

Der 9. November 1938 gehört in der deutschen Geschichte zu den Tagen, an die man sich immer mit Entsetzen erinnern muss.
In der Reichspogromnacht wurden in ganz Deutschland unzählige Synagogen in Brand gesetzt, Läden geplündert, Friedhöfe verwüstet und jüdische Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Damit begann eine vom Rassenwahn der Nationalsozialisten diktierte beispiellose Verfolgung und Vernichtung einzelner Menschengruppen. Neben Juden fielen den Nationalsozialisten auch Linke, Homosexuelle, Behinderte und andere Gruppen zum Opfer.

Nach einem einstimmigen Beschluss des Hamelner Stadtrats vom 26. Juni 2013 verlegt der Künstler Gunter Demnig auch in Hameln „Stolpersteine“. Sie liegen vor den Häusern, in denen die Ermordeten vor ihrer Deportation gelebt haben und machen damit die Schandtaten der NS-Zeit, die auch in Hameln verübt worden sind, sichtbar.

"Es ist für unsere Stadt eine große Bereicherung, dass die Stolpersteine ihren Platz gefunden haben. Durch die Reinigungsaktion lassen wir die Geschichte nicht einfach ruhen, sondern beschäftigen uns aktiv mit den Grausamkeiten der Vergangenheit" betonen die Veranstalter Bernhard Gelderblom, Peter Kurbjuweit und Silvia Büthe.

Um der Opfer zu gedenken, werden die Evangelische Jugend, die Linke zusammen mit ihrer Jugendorganisation Solid, Jusos, Grüne Jugend und Mitglieder des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V. am 9. November die Stolpersteine reinigen und zu jedem Stein eine Rose niederlegen.

Um 16 Uhr treffen sich alle Beteiligten neben der Hochzeitshausterrasse am Haupteingang zur Marktkirche. Dort findet die Aufteilung in „Gruppen“ statt, bei der die 68 bisher in Hameln verlegten Stolpersteine zugeordnet werden. Für Reinigungsmittel und die Blumen ist gesorgt.

In den Räumen des Evangelischen Jugenddienstes in der Osterstrasse 26 findet der Ausklang statt. Dort gibt es nicht nur heißen Tee. Bernhard Gelderblom wird mit den Teilnehmern einen Blick auf die 1930er Jahre in Hameln werfen und unter dem Thema „Die Hamelner Jugend zwischen Widerstand und Anpassung“ den Zuhörern und Zuhörerinnen lokale Ereignisse präsentieren.
Die gemeinsame Initiative von Kirche, Parteien und des Hamelner Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte möchte dazu auffordern, nie zu vergessen, welche Gräueltaten in der NS-Zeit verübt wurden und als Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus die Wichtigkeit von Vielfalt, aber auch von gegenseitiger Unterstützung und Schutz herausstellen.
Zur Reinigung der Hamelner Stolpersteine sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

 
Bild
 

Donnerstag, 10. November 2016, 16 Uhr im Vortragsraum des Museums Hameln

Joachim Schween

Vom Café am Ring zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke: Der Architekt R. Simon,
Eine Veranstaltung des Museums Hameln

 
Bild
 

Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr in der St. Nicolaikirche in Coppenbrügge

Bernhard Gelderblom

Vorstellung des Buches „Die Juden in Coppenbrügge“

Nach dem Buch „Die Juden in den Dörfern des Fleckens Salzhemmendorf“ (2013 im Mitzkat Verlag Holzminden) erscheint nun im selben Verlag eine weitere Arbeit des Autors zu den Juden im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Um 19.00 findet in der St. Nicolaikirche eine Friedensandacht statt, zu der auch die Teilnehmer der Buchvorstellung eingeladen sind. Begleitet wird die Buchvorstellung vom Posaunenchor der Kirchengemeinde.

 
Bild
 

Die „Dokumentation Bückeberg“ hat am 20./21. September einen Workshop mit Wissenschaftlern aus Deutschland veranstaltet und dabei ihr Konzept für einen Rundweg zur Diskussion gestellt.

Der Bericht der Dewezet „Der Bückeberg soll ‚Lernort‘ werden“ vom 28. September findet sich hier.

 

Die „Dokumentation Bückeberg“ stellt ihr Projekt den politischen Gremien vor:

 

2015

 

 

2014

 

 

2013

 

  

Bild