Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

1.  Die Opfer unter den jüdischen Bürgern

1.2.14  Jüdische Bürger aus Hemeringen

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Loewenthal, Else Lea, geb. Windmüller

wurde am 20. Juni 1893 in Hemeringen geboren.
Sie wohnte in Hannover.
Am 15. Dezember 1941 wurde sie aus Hannover in das Ghetto Riga deportiert und dort ermordet.

Wildau, Herta, geb. Rose

wurde am 20. September 1889 in Buer, Kreis Melle, geboren. Sie war die Ehefrau von Hugo Wildau. Die Eheleute lebten in Hemeringen bei Hameln in der Dorfstraße 115.
Herta Wildau wurde am 23. Juli 1942 im Alter von 52 Jahren mit ihrem Ehemann über Hannover-Ahlem zunächst in das Ghetto Theresienstadt deportiert und von dort mit ihrem Ehemann am 6. Oktober 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Sie gilt als verschollen.

Wildau, Hugo

wurde am 7. 8. 1886 in Schmechten geboren. Er heiratete Herta Rose. Die Eheleute lebten in Hemeringen bei Hameln, Dorfstraße 115.
Seit 1940 musste Hugo Wildau täglich von Hemeringen nach Hannover-Herrenhausen zur Zwangsarbeit in einen Gartenbaubetrieb fahren.
Hugo Wildau wurde am 23. Juli 1942 im Alter von 55 Jahren zusammen mit seiner Ehefrau über Hannover-Ahlem zunächst in das Ghetto Theresienstadt deportiert und von dort mit seiner Ehefrau am 6. Oktober 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Er gilt als verschollen.