Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

1.  Die Opfer unter den jüdischen Bürgern

1.2.16  Jüdische Bürger aus Hessisch Oldendorf

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Anspacher, Emma, geb. Löwenstein

wurde am 9. Februar 1896 in Hess. Oldendorf geboren.

Sie heiratete Albert Anspacher aus Achim bei Bremen und zog zu ihrem Ehemann nach Achim.

Über Hamburg wurde Emma Anspacher zusammen mit ihrem Ehemann am 8. November 1941 in das Ghetto Minsk deportiert und dort am 29. Juli 1942 ermordet.

Anspacher, Margarete, geb. Löwenstein

wurde am 6. Juli 1906 in Hess. Oldendorf geboren.

Sie heiratete einen Angehörigen der Familie Anspacher aus Achim bei Bremen und zog zu ihm nach Achim.

Über Bremen und Hamburg wurde Margarete Anspacher am 18. November 1941 in das Ghetto Minsk deportiert und dort ermordet.

Blumenthal, David

wurde am 23. Februar 1877 in Hessisch Oldendorf geboren. Er heiratete Lina Grünewald. Die Eheleute wohnten in Hessisch Oldendorf und zuletzt in Bielefeld.

Aus Bielefeld wurde David Blumenthal zusammen mit seiner Ehefrau Lina am 10. Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt verschleppt. David Blumenthal wurde für tot erklärt.

Blumenthal, Jenny, geb. Hecht

wurde am 20. Oktober 1874 in Bad Salzuflen geboren. Sie wohnte mit ihrem Ehemann Louis in Hess. Oldendorf.

Jenny Blumenthal wurde zusammen mit ihrem Ehemann Louis und der Tochter Martha am 28. März 1942 über Hannover-Ahlem in das Ghetto Warschau deportiert und ist dort verschollen.

Blumenthal, Julchen, geb. Sternberg

wurde am 11. Oktober 1866 in Erwitte, Kreis Lippstadt, geboren. Sie war mit Max Blumenthal verheiratet und wohnte in Hessisch Oldendorf. Nach dem Tod ihres Ehemannes lebte sie zuletzt in Wuppertal.

Am 21. Juli 1942 wurde sie von dort nach Theresienstadt deportiert und am 21. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka. Sie ist verschollen.