Die Dokumentation der Opfer der NS-Herrschaft
in der Stadt Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont
 

1.  Die Opfer unter den jüdischen Bürgern

1.1  Jüdische Bürger aus Hameln

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Wolf, Erich

wurde am 12. Oktober 1897 in Treptow im Kreis Rega/Pommern geboren und wohnte in Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr. 59.
Er war Insasse im Zuchthaus Hameln vom 21. Dezember 1941 bis 13. November 1942.
Erich Wolf wurde am 22. Mai 1943 in das KZ Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Ghetto- und KZ-Opfer unter den Zuchthausgefangenen (Kap. 2.5).

Wolff, Richard

wurde am 7. September 1888 in Stadtoldendorf geboren und wohnte in Stadtoldendorf, Schulstr. 2.
Er war Insasse im Zuchthaus Hameln vom 31. Januar bis 3. Mai 1939.
Im KZ Sachsenhausen wurde Richard Wolff am 3. Februar 1940 umgebracht.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Ghetto- und KZ-Opfer unter den Zuchthausgefangenen (Kap. 2.5).

Zavaro, Emile

wurde am 8. Dezember 1908 in Mons geboren und wohnte in Mons. Er war Belgier und galt als „Halbjude“.
Er war Insasse im Zuchthaus Hameln vom 8. September 1943 bis 29. April 1944 in Hameln. Im KZ Groß Rosen wurde Zavaro am 30. Oktober 1944 umgebracht.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Ghetto- und KZ-Opfer unter den Zuchthausgefangenen (Kap. 2.5).

Zucker, Arnold

wurde am 20. Oktober 1899 in Rzeszow in Polen geboren und wohnte in Hamburg, Lange Reihe 24.
Er war Insasse im Zuchthaus Hameln vom 4. September 1940 bis 19. November 1941.
Am 6. Dezember 1941 wurde Zucker in das Ghetto Riga deportiert. Dort ist er verschollen.
Siehe die Darstellung im Verzeichnis der Ghetto- und KZ-Opfer unter den Zuchthausgefangenen (Kap. 2.5).